Viele Aktionen rund um das Thema Biene für Groß und Klein / Wettfliegen und Kremserfahrten

130 Jahre Klötzer Imker

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Gerald Pete zeigte im Schaukasten die markierte Bienenkönigin.

Klötze. „Ich freue mich, dass die Imkerei in der Altmark wieder am Wachsen ist“, erklärte Landrat Michael Ziche am Sonnabend beim Tag der deutschen Imkerei im Klötzer Gästehaus Karin.

Der Imkerverein Klötze hatte zu der Aktion eingeladen und feierte damit sein 130-jähriges Bestehen. „Die Biene gehört zu den wichtigsten Tieren weltweit. Die Imkertradition passt zur ländlichen Region der Altmark“, sagte Ziche, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte. Er hob besonders die gute Nachwuchsarbeit des Vereins hervor. Es sei wichtig, dass die Tradition weiterlebt. Zum 130-jährigen Bestehen überreichte er dem Vereinsvorsitzenden Uwe Przybilla eine Urkunde. Gratulationen gab es zudem von Bürgermeister Matthias Mann und Gabriele Huber-Schabel, die als Vertreterin des Deutschen Imkerbundes kam.

Martha Hermine Sternagel half mit pusten nach, damit ihre Biene los flog.

Der Imkerverein seinen Gästen viele Aktionen rund um das Thema Biene und Imkerei. So gab zwei Fachvorträge von Dr. Werner von der Ohe und Elke Generscht. Kinder konnten bei Gerald Pete am Bienenwettfliegen teilnehmen. Dabei wurden die Bienen farbig markiert und aus einem Röhrchen fliegen gelassen. Die Biene, die zuerst am Brutkasten ankam, hatte gewonnen. So richtig wollte das aber nicht funktionieren. Die Bienen wollten nicht losfliegen, da es etwa etwas zu kalt war. Wie Gerald Pete erklärte, werden die Insekten erst ab 20 Grad Celsius aktiver.

Jörg Lilienthal (l.) erklärte Wissenswertes rund um das Thema Biene. Ziel des Imkervereins sei es irgendwann auch eine Bienen-AG aufzumachen, informierte er.

Jörg Lilienthal bot eine Führung entlang des Bienenlehrpfades an, wobei er Interessantes zur Biene erklärte. „Mit Bienen arbeiten ist eine wirklich schöne Sache. Geplant ist auch eine Bienen-AG an den Schulen aufzumachen, wenn der Pfad richtig fertig ist. In Apenburg gibt es das bereits. Bisher fehlen noch die Mittel. Das ist noch Zukunftsmusik“, informierte er. Kostenlose Kremserfahrten, Malangebote für Kinder, der Grüne Tisch der Gartenakademie Sachsen-Anhalt sowie ein Stand mit Imkereibedarf rundeten das Angebot zum 130-jährigen Bestehen ab.

Von Katharina Schulz

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