Ortseingänge sollen bunter werden / Ideen der Gartenakademie

Klötze als Blumenstadt

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Es reicht nicht, die Willkommensschilder zu begrünen, findet Christa Ringkamp von der Gartenakademie. Um Klötze zur Blumenstadt zu machen, sollten die Ortseingänge mit Grünflächen und Wildblumenwiesen gestaltet werden, regte sie im Stadtrat an.

Klötze. „Natur fängt vor der Haustür an, nicht erst in einem Naturschutzgebiet. “ Daran erinnerte Christa Ringkamp, Vorstandsmitglied der Gartenakademie Sachsen-Anhalt, mit Sitz in Zichtau, am Mittwochabend die Klötzer Stadträte.

Im Stadtrat stellte sie einige Ideen vor, wie sich Klötze naturnaher und farbenfroher präsentieren könnte. Schließlich ist die Purnitzstadt als erste Kommune in Deutschland mit der Plakette „Natur im Garten“ ausgezeichnet worden, erinnerte Christa Ringkamp. Da reiche es nicht, an zwei oder drei Stellen in der Stadt Blumen zu pflanzen. Ganz im Gegenteil: Unter dem Motto „Blumen finden Stadt“ könnten die Klötzer Ortseingänge in Zukunft begrünt werden.

In ihrer Präsentation stellte Christa Ringkamp alle vier Klötzer Ortseingänge im Bild vor. Sie zeigen sich grau und voller Beton. „Aber sie sind der erste Blickfang, das erste Alleinstellungsmerkmal, das die Stadt hat“, erklärte Christa Ringkamp. Sie verwies auf Beispiele aus dem Saarland, wo die Ortseingänge bunt bepflanzt wurden und so einen freundlicheren Eindruck auf die Herannahenden machen. Durch kleine Grünflächen, die zum Beispiel als Wildblumenwiese oder mit Wiesensaatgut gestaltet werden, könnte auch in Klötze mehr Farbe für die Blickfänge ins Spiel kommen, so der Vorschlag der Gartenexpertin. „Wir wollen ein Grünes Band um Klötze ziehen“, kündigte sie an. Die Gartenakademie, deren Mitglied die Stadt Klötze ist, arbeitet dabei eng mit dem Klötzer Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt zusammen, der selbst schon einige Ideen zur Begrünung der Stadt umgesetzt hat.

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