Klötzer Genossen wollen Amtsinhaber unterstützen / Bislang nur eine Kandidatur für Wahl

Kein eigener Bürgermeister-Kandidat: SPD für Matthias Mann

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Einstimmig für Matthias Mann: Die Klötzer SPD-Genossen sprachen sich am Donnerstag dafür aus, den amtierenden Klötzer Bürgermeister bei der erneuten Kandidatur zu unterstützen.

mit Klötze. Entgegen einer früheren Ankündigung wird der SPD-Ortsverein Klötze zur Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Klötze am Sonntag, 25. September, keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Stattdessen wird Amtsinhaber Matthias Mann (CDU) bei seiner Kandidatur unterstützt.

Darauf verständigten sich die Genossen im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend in der Gaststätte Braunschweiger Hof.

Nachdem sich auch die beiden anderen Stadtratsfraktionen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und der Linken bislang mit Nominierungen zurückgehalten haben, scheint es zehn Tage vor Ende der Bewerbungsfrist zum Ende des Monats weiterhin nur einen Kandidaten für den Urnengang zu geben. Zumal auch die Alternative für Deutschland (AfD) über eine anfängliche Willensbekundung für die Aufstellung eines eigenen Kandidaten nicht hinausgekommen ist.

Wie der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jürgen Barth gleich zu Beginn der Diskussion erklärte, schließe er eine eigene Kandidatur aus. Auch andere Genossen, die er gefragt habe, hätten abgewunken. Stattdessen plädierte er dafür, CDU-Mann Matthias Mann offiziell die Unterstützung auszusprechen. Auch wenn dieser seine „Ecken und Kanten“ hätte – „wir kennen ihn gut und lange. Bei Matthias wissen wir, was wir haben“, erklärte Barth seine persönliche Sicht.

Jörg Kägebein schloss sich seinem Vorredner an und bescheinigte dem amtierenden Verwaltungschef „viel Erfahrung und fachliche Kompetenz“ – nur im zwischenmenschlichen Umgang könne er sich von Mann mehr Sensibilität vorstellen.

Auch Carsten Behrend schätzt die Verdienste des Amtsinhabers. Wer mit offenen Augen durch die Stadt gehe, sehe, dass sich vieles zum Positiven verändert habe. Dennoch würde sich Behrend wünschen, wenn der Wähler tatsächlich eine Wahl hätte. Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion wolle zwar nicht selbst kandidieren, sprach sich aber dafür aus, zunächst abzuwarten, ob sich nicht doch noch ein Kandidat finde. „Was soll noch passieren?“, fragte daraufhin Petra Schütte in die Runde. Auch Jürgen Barth sehe keinen weiteren Kandidaten, der von den Genossen unterstützt werden könne – und rief die Abstimmung über die Unterstützung Manns auf den Plan. Diese fiel einstimmig aus.

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