1200 Bäume werden behandelt

Kampf gegen Eichenprozessionsspinner in Klötze

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Mit den warmen Temperaturen im Mai werden die Eichenprozessionsspinner-Raupen aktiv.

mm Klötze. Es hängt ein wenig von der Wetterlage ab. Aber geplant ist, dass die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in der Einheitsgemeinde Klötze am kommenden Mittwoch beginnt. Zunächst soll die chemische Behandlung vorgenommen werden.

Etwa 1000 Bäume werden dann mit einem Mittel besprüht, das die Larven absterben lässt. „Hoffentlich wirkt es dauerhaft“, ist Bürgermeister Matthias Mann noch ein wenig skeptisch. Unter anderem soll die chemische Behandlung an der Straße von Schwarzendamm bis Altferchau zum Einsatz kommen sowie am Immekather Sportplatz, an der Klötzer Fliederallee, am Quarne-becker Stadtweg, am Kuseyer Hort und in Wenze.

Anschließend werden etwa 200 Bäume mechanisch behandelt, das heißt, dass die Larven abgesaugt werden.

Nicht ganz so glücklich fand der Klötzer Bürgermeister die Mitteilung des Kreises, dass Privatpersonen sich an die Kommunen wenden sollen, wenn auf ihrem Grundstück befallene Bäume festgestellt werden. „Wir können dann nur die Adressen der Firmen weitergeben“, erklärt Matthias Mann. Für die kommunalen Bäume sei der Auftrag festgezurrt, weitere Bäume können nicht aufgenommen werden. „Ausgeschrieben wurden die Stellen, an denen wir in den vergangenen zwei Jahren Probleme hatten“, erläuterte Matthias Mann im AZ-Gespräch. Wo in diesem Jahr neuer Befall auftritt, kann noch nicht reagiert werden, die Bäume werden mit auf die Liste für das nächste Jahr gesetzt.

Für die chemische Bekämpfung werden keine Straßen gesperrt, informierte der Bürgermeister. Empfohlen wird, die Nähe zu den Bäumen etwa acht Stunden nach der Behandlung zu meiden. Der Himmelfahrtsausschank im „Freistaat Altferchau“ wird damit ebenso wenig behindert wie die Eröffnung der Badesaison in Klötze.

Von Maren Maatz

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