Naherholungsgebiet im Kniggen nach Kritik wieder ordentlich hergerichtet

Lob für Junge Gesellschaft

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Der Rasen ist gemäht, das Gelände aufgeräumt und gefegt: Die Junge Gesellschaft Jahrstedt machte einen Arbeitseinsatz im Naherholungsgebiet Kniggen und brachte das Gelände nach der Kritik aus dem Ort wieder auf Vordermann.

Jahrstedt. Der Poller am Kniggen ist noch nicht repariert. Er liegt seit geraumer Zeit um, berichtete Ortsbürgermeister Uwe Bartels im Ortschaftsrat.

Auch der Grillplatz ist aufgeräumt. Die Feiernden im Naherholungsgebiet sollten diese extra hergerichtete Fläche zum Feuermachen nutzen und nicht Bauholz auf dem Rasen verbrennen.

Dabei war der Poller an der Zufahrt zu dem Naherholungsgebiet damals von der Gemeinde gesetzt worden, um zu verhindern, dass mit Privatfahrzeugen bis zum Spielplatz und zur Ohre gefahren werde. Nur Zulieferer zum Naherholungsgebiet und die Feuerwehr sollten die Zufahrt nutzen können, so die Idee beim Errichten des Pollers. „Der Weg sollte geschont werden“, erinnerte Uwe Bartels weiter. Wegen der Nähe zur Ohre sei er sehr feuchtigkeitsempfindlich und dann hinterlassen Fahrzeuge tiefe Spuren auf dem Weg. „Die Zufahrt ist nicht für die Allgemeinheit gedacht“, so Bartels, der die Verwaltung aufforderte, den Poller reparieren zu lassen.

Der Poller ist schon länger kaputt. Die Absperrung soll verhindern, dass der Weg kaputt gefahren wird.

Insgesamt gab es aber – nach der Kritik bei der vorigen Ortschaftsratssitzung – nun viel Lob für das Naherholungsgebiet. Die Junge Gesellschaft hatte einen Arbeitseinsatz gestartet und das Gelände gründlich aufgeräumt. „Das ist sehr erfreulich“, stellte Uwe Bartels fest. Ziel sei es, das Naherholungsgebiet wieder mehr in die Veranstaltungen des Ortes einzubeziehen, berichtete der Ortsbürgermeister von seinen Gesprächen mit dem Vorstand der Jungen Gesellschaft. Die schöne Lage in der Natur und der gut ausgestattete Spielplatz machen das Gelände für Nutzer aller Altersklassen attraktiv. „Es soll dort wieder mehr Termine geben“, kündigte Uwe Bartels an. Vereinsfeste, Tanzabende und das Volleyballturnier könnten so wieder aufleben. Den Aufruf nahm die Junge Gesellschaft ernst: Am Wochenende gab es auf der Anlage im Naherholungsgebiet bereits das erste Volleyballturnier.

Einen Wunsch hatte der Ortschaftsrat noch: Die Nutzer des Geländes sollten sich an den festgelegten Standort für Lagerfeuer halten, betonte Uwe Bartels. Weil in der Vergangenheit bei Feuern mitten auf dem Rasen Bauholz verwendet wurde, in dem noch Nägel steckten, hatten sich die Klötzer Stadtarbeiter beim Mähen der Fläche schon mehrfach einen Platten im Rasentraktor gefahren.

Von Monika Schmidt

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