Zum Jahresende lauert die „Grippewelle“ / Gesundheitsamt bietet Schutzimpfungen

Hochkonjunktur für Viren

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Besonders ältere Menschen über 60 Jahre laufen Gefahr, sich mit Grippeviren oder Pneumokokken zu infizieren. Oktober und November sind der beste Zeitpunkt für Schutzimpfungen.

Klötze. Kurze Tage, nasskaltes Wetter – im Herbst herrscht Hochkonjunktur für Erkältungen. Ist der Organismus erst einmal angeschlagen, haben Krankheitserreger leichtes Spiel.

Besonders ältere Menschen haben ein schwächeres Immunsystem und sind zu dieser Zeit am stärksten gefährdet, sich mit Grippeviren oder Pneumokokken zu infizieren. Vor allem in den kalten Jahreszeiten, von Oktober bis März, ist die Ansteckungsgefahr am Größten.

„Pneumokokken sind bei etwa 40 bis 70 Prozent der Menschen ein ganz normaler Bestandteil der Schleimhaut der oberen Atemwege. Ist das Immunsystem geschwächt, können bereits die auf den Schleimhäuten siedelnden Pneumokokken zu Erkrankungen führen“, informiert Heike Poschmann, Ärztin im Gesundheitsamt des Altmarkkreises Salzwedel. Aber nicht nur die eigenen Pneumokokken können zu einer Grippeinfektion führen, auch durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung, also Tröpfcheninfektion wie beim Niesen, Husten, Sprechen oder Küssen breitet sich die Krankheit aus. Was als harmlose Erkältung beginnt, kann schnell in einer schweren Grippe oder Lungenentzündung enden.

Wer sich schützen will, braucht nur einen kleinen Pieks. [...]

Von Katharina Schulz

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Der lebensrettene Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich impfen

Der lebensrettende Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen

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