Beratungsstelle Blickpunkt Auge in Klötze: Blindengeld ist zwar gekürzt, aber wird noch gezahlt

„Es war ein harter Kampf“

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Das Vergrößerungsgerät, mit dem Texte auf den Bildschirm in verschiedenen Farbstufen dargestellt werden können, bezahlt die Kasse. Damit Betroffene andere Hilfsmittel kaufen können, zahlt das Land ihnen Blindengeld. Und das sollte auch so bleiben, wünscht sich Susanne Templin von der Beratungsstelle Blickpunkt Auge.

Klötze. Die kommunalen Spitzenverbände wie der Städte- und Gemeindebund, die Bürgermeister der Kommunen selbst und viele Betroffene machen mal wieder gegen das Land mobil: Massive Kürzungen im Haushalt sind angekündigt.

Nicht nur gegen die Kürzung der FAG-Mittel laufen die Kommunalpolitiker Sturm. Derzeit laufen im Landtag die Vorbereitungen für den Doppelhaushalt 2015/16. Als 2013 die Haushaltsberatungen liefen, war die geplante Kürzung des Blindengeldes ein Aufregerthema. Der Blinden- und Sehbehindertenverband des Landes setzte sich mit vielfältigen Aktionen, auch in Klötze, gegen die Kürzung ein. Am Ende wurde statt um die geplanten 80 Euro nur um 30 Euro gekürzt, erinnert Susanne Templin von der Beratungsstelle Blickpunkt Auge.

Sie machte mit dem Beratungsmobil Blickpunkt Auge und ihrer Kollegin Christiane Campe gestern in Klötze Station – auf dem Schulplatz, direkt gegenüber dem Klötzer Rathaus, wo derzeit ebenfalls die Haushaltsberatungen für das kommende Jahr angelaufen sind. Noch in diesem Jahr soll der Haushalt der Einheitsgemeinde beschlossen werden. Wenn die vom Land angekündigten Kürzungen des Finanzausgleichs umgesetzt werden, wird es mit einem ausgeglichenen Etat eng, hatte Bürgermeister Matthias Mann schon gewarnt.

Von Monika Schmidt

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