Freifläche neben der Kindertagesstätte kann umgestaltet werden / Eingangsbereich wird verlegt

Große Freude bei den Klötzer Kita-Spatzen

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Große Freude gestern bei den Kindern der Kita Spatzennest und Kita-Leiterin Caroline Winkler: Bürgermeister Matthias Mann überbrachte die gute Nachricht, dass der Fördermittelbescheid für die Umgestaltung vorliegt.

Klötze. Mit guten Nachrichten besuchte Bürgermeister Matthias Mann gestern Morgen die Klötzer Kita Spatzennest.

Am Abend zuvor hatte er bereits den Stadtrat unterrichtet, dass der Änderungsbescheid für die Umgestaltung der Freifläche an der Gardelegener Straße im Rathaus eingetroffen ist. „Die Planung und die dazugehörige Finanzierung sind voll bestätigt worden“, informierte der Bürgermeister die Stadträte. Damit steht dem Vorhaben, die nach dem Abriss der ehemaligen Gaststätte Glückseelig entstandene Freifläche, städtebaulich aufzuwerten, nichts mehr im Wege.

Die Arbeiten sollen nun zügig auf den Weg gebracht werden, kündigte Matthias Mann im Gespräch mit Kita-Leiterin Caroline Winkler an. „Das ist eine schöne Winterbaustelle“, schätzte der Verwaltungschef ein. Denn: Es muss keine Straße gesperrt werden und es gibt viele Arbeiten, die auch im Winter erledigt werden können. Dass es vielleicht noch in diesem Jahr mit der Maßnahme losgeht, freute die Kita-Leiterin besonders. „Wir haben schon lange genug darauf gewartet“, stellte sie fest.

Der Bauantrag für die Gestaltung des Parkplatzes ist bereits gestellt, informierte der Bürgermeister. Zwölf Stellplätze sollen auf der Freifläche entstehen, dazu eine Mauer als Blickfang sowie eine Sitzecke und eine Infotafel, die über den Stadtumbau Auskunft gibt. 165 000 Euro sind dafür als Investition vorgesehen. Die Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz wird von der Gardelegener Straße aus erfolgen. „Wir haben das schon ausprobiert, man kann die Straße gut einsehen“, informierte Caroline Winkler.

Neben der Gestaltung der Freifläche sind für 69 000 Euro Hochbauarbeiten an der Kindertagesstätte geplant. So soll der Eingang von der Straßenseite zum Spielplatz verlegt werden. Die Eingangstür wird durch ein großes Fenster ersetzt. „Das finden wir sehr gut, denn dann können wir den Flur als Bewegungsraum nutzen“, erklärte die Kita-Leiterin. Das werde zwar jetzt auch schon gemacht, aber wegen der Haupteingangstür müssen die Erzieherinnen dann immer ein gesondertes Auge auf den Bereich haben, damit beim Holen oder Bringen der Kinder kein anderes Kind entwischen kann. Wenn die Tür ein Fenster wird, können die größeren Kinder den Flur auch ohne gesonderte Aufsicht zum Spielen nutzen.

Bevor die Maßnahmen ausgeschrieben werden, wollen sich Bauamt, Planer, Sanierungsträger und Kita-Leitung noch mal über das Leistungsbild verständigen und einen zeitlichen Ablauf für die Arbeiten abstimmen.

Bei einem guten Verlauf der Maßnahme, kann dann schon im zeitigen Frühjahr der Rasen eingesät werden und auch der erweiterte Spielplatz genutzt werden.

Von Monika Schmidt

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