Zusammensetzung der "Einigungsstelle" steht fest

Fricopan: Am 7. Juli wird weiter verhandelt

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Blick auf das Fricopan-Werk in Immekath.

Winterfeld / Immekath. Die Verhandlungen zum Interessenausgleich und zum Sozialplan zwischen dem Backwarenhersteller Fricopan und dem Betriebsrat werden wie geplant am 7. Juli fortgesetzt. Dann aber im Rahmen einer sogenannten Einigungsstelle.

 Deren Zusammensetzung wurde heute Vormittag vor dem Arbeitsgericht Stendal zwischen beiden Seiten ausgehandelt. Wie Betriebsratsvorsitzende Gerda Hentschel im Nachgang der gestrigen Betriebsversammlung in der Winterfelder Festscheune im AZ-Gespräch erklärte, werde Arno Tautphäus, Vizepräsident des Landesarbeitsgerichtes Thüringen, den Vorsitz der Einigungsstelle übernehmen.

Beide Seiten hatten zuvor die Vorschläge der Gegenseite abgelehnt. So hatte Fricopan den Vizepräsidenten des Landesarbeitsgerichtes Mecklenburg-Vorpommern, Björn Eckhardt, und der Betriebsrat Dr. Josef Molkenbur, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt, für den Vorsitz vorgeschlagen. Zudem können Arbeitgeber und Betriebsrat jeweils vier Beisitzer bestimmen. Auf Seiten des Betriebsrates werden das Rechtsanwältin Marion Burghardt, Wirtschaftssachverständiger Klaus Maack sowie Gerda Hentschel und ein weiteres Mitglied des Betriebsrates sein.

Von Matthias Mittank

Der Landtagsabgeordnete Andreas Höppner twitterte folgendes Bild aus der Betriebsversammlung von Fricopan in Winterfeld:

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