Konzern lehnt Landtagsabgeordneten ab

Fricopan: Höppner darf nicht verhandeln

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Der Landtagsabgeordnete Andreas Höppner (Die Linke) während einer Demo der Fricopan-Beschäftigten.

mm Immekath. Andreas Höppner soll nicht mit an den Verhandlungstisch, wenn sich am 31. Mai der Betriebsrat von Fricopan und die Konzernleitung zu Gesprächen über den Interessenausgleich und den Sozialplan treffen.

„Die Konzernleitung hat über ihren Anwalt mitteilen lassen, dass nicht verhandelt wird, wenn ich mit in der Verhandlungskommission bin“, erklärte der Landtagsabgeordnete der Linken, der jahrelang Betriebsratsvorsitzender von Fricopan war, gestern. Der Betriebsrat hätte seine Teilnahme zwar erzwingen können, doch Höppner riet den Vertretern, „nicht gleich in der ersten Verhandlungsrunde die Eskalation zu suchen“. Dieser Empfehlung sei der Betriebsrat gefolgt. Über die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) bleibe er aber weiter Berater in der Sache.

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