Aryzta-Betriebsrat befürchtet weiteren Personalabbau im Konzern

Fricopan nur der Anfang?

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Das Fricopan-Werk bei Immekath wird bald geschlossen.

Der Konzernbetriebsrat der Aryzta AG befürchtet nach der für Ende August geplanten Schließung des Immekather Fricopan-Werkes einen weiteren Personalabbau und Standortschließungen.

Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung hervor, die der ehemalige Fricopan-Betriebsratsvorsitzende Andreas Höppner gestern via Twitter veröffentlichte. Demnach strebe das Managment aufgrund der „aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung (Umsatzrückgang)“ eine neue Europa-Struktur des Konzernes und eine Umsatzsteigerung in den nächsten Jahren um 7,4 Prozent an. Da der Zuwachs in der Brotindustrie bei lediglich 2,4 Prozent liege, gehe der Konzernbetriebsrat davon aus, dass dieses Ziel nur durch Umstrukturierungsmaßnahmen erreichbar sei. „Maßnahmen zur Kostenreduzierung sind bereits geplant, wurden uns aber noch nicht konkret benannt“, teilte der Betriebsrat mit. Weitere Entlassungen und Schließungen seien nicht ausgeschlossen.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter informierte der Landtagsabgeordnete Andreas Höppner (Die Linke):

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