Getränkehandel evakuiert / Neue Höchsttemperaturen sorgten für viele Brände

Feuer wütet in Klötze-Nord

+
Mehrere Hektar eines Getreidefeldes in Klötze-Nord standen am Sonnabend in Flammen. Etwa drei Stunden kämpften die Feuerwehren mit dem Brand. Das Feuer wurde durch hohe Lufttemperaturen begünstigt.

Klötze. Ein brennendes Getreidefeld in Klötze-Nord machte den Feuerwehren am Sonnabend schwer zu schaffen. Als gegen 12. 50 Uhr die Sirene heulte, waren schon von Weitem große, schwarze Rauchschwaden zu erkennen.

Die Feuerwehr Klötze rückte mit mehreren Fahrzeugen über den Weg An der Kleinbahn und über die Poppauer Straße an den Brandherd heran. Etliche Wehren mussten nachalarmiert werden.

Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Durch die sengende Hitze und die große Trockenheit breitete sich das Feuer schnell aus. Mehrere Hektar verbrannten. Die Flammen rückten gefährlich nahe an einen Getränkehandel, An der Kleinbahn, heran, sodass er evakuiert werden musste. Erst gegen 16 Uhr gelang es den Feuerwehren, den Getreideacker vollständig zu löschen.

Die Temperaturen, die zu zahlreichen Bränden, wie zum Beispiel Strohballenbrände in Mieste und Miesterhorst, in der Altmark führten, erreichten am Wochenende Höchstwerte. So zeigte am Sonnabend das Thermometer in Seehausen 38,8 Grad an. Das war ein neuer Julirekord (bisher: 36,8 Grad am 12. Juli 2006) und sogar ein neuer Allzeitrekord (bisher 37,7 Grad am 9. August 1992). Auch in Gardelegen kletterte das Quecksilber in den Thermometern mit 38,8 Grad auf einen neuen Julirekord (bisher: 37,2 Grad am 12. Juli 2006) und Allzeitrekord (bisher 38,4 Grad am 9. August 1992).

Von Katharina Schulz

Kommentare