Eingangsbereich der Kita Spatzennest bei neuer Platzgestaltung verlegen / Entwurf bis Mitte Januar

Erstmal nur Gedankenspiele zum Eingangsbereich der Kita Spatzennest

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Als Vorausleistung wurden auch noch der Sockel und einige Bäume auf der Fläche entfernt. Der so frei gewordene Blick auf die Kita Spatzennest zeigt, dass ein bisschen Farbe am Gebäude nicht schaden könnte.

Klötze. Der Abriss der ehemaligen Gaststätte an der Gardelegener Straße geht gut voran. Nur noch ein paar große Feldsteine zeugen davon, dass auf der Kreuzung jahrelang ein großes Gebäude stand.

Zwei Schritte und die Kinder sind auf der Straße. Deshalb soll der Eingangsbereich der Kita verlegt werden.

Das hat nun den Blick freigegeben auf die dahinterliegende Kindertagesstätte Spatzennest. Gemeinsam mit der Kita-Leiterin Caroline Winkler überlegten die Mitarbeiter der Klötzer Stadtverwaltung, Stadtsaniererin Babett Riel, Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt, Planer Frank Philipp und Spielplatzplaner Alexander Schrader nun, wie die freie Fläche sinnvoll gestaltet werden kann. „Wir haben uns darüber verständigt, dass bis Mitte Januar die ersten Entwürfe vorliegen sollen“, informierte Bürgermeister Matthias Mann auf AZ-Anfrage. Nach der Beratung im Rathaus haben sich die Vertreter von außerhalb das Gelände schon einmal genau angesehen und erste Ideen entwickelt. „Bislang sind das aber alles nur Gedankenspiele, es steht noch nichts fest“, betonte Matthias Mann weiter. Allerdings wurden als vorbereitende Maßnahme für die neuen Ideen bereits störende Bäume auf der alten Parkfläche entfernt. „Damit sind wir praktisch in Vorleistung gegangen“, erklärte der Bürgermeister.

Zwei wichtige Ziele werden mit der Neugestaltung der Fläche verfolgt. So soll zum einen ein ansprechender Blickfang am Ortseingang von Klötze geschaffen werden. Denn die Dreieicksfläche liegt für die aus Richtung Schwiesau nach Klötze Hereinfahrenden genau im Blickpunkt.

Und zum anderen soll die Kindertagesstätte aufgewertet werden. Vor allem im Eingangsbereich soll es durch die Neugestaltung Veränderungen geben, kündigte der Bürgermeister an. „Wir wollen den Eingangsbereich für die Kinder entschärfen“, betont er. Denn bislang sind es nur wenige Schritte, die von der Eingangstür bis zur Straße reichen. Zwar werden die Kinder durch ein Geländer zwischen Tür und Gehweg davon abgehalten, direkt auf die Straße zu rennen, trotzdem soll mehr Sicherheit geschaffen werden. Möglich wäre dies durch eine Verlegung des Eingangsbereichs, zum Beispiel in Richtung der Terrassenüberdachung an der linken Seite des Gebäudes. Zu den Gedankenspielen, die bislang geäußert wurden, gehört auch, bessere Parkmöglichkeiten für die Eltern zu schaffen. Dazu könnte ein Teil des Spielplatzes links vom Gebäude umgestaltet werden. Dafür würde die Einrichtung auf der rechten Seite in Richtung des abgerissenen Gebäudes eine Spielplatzerweiterung erhalten. „Auch im Bereich des Hochbaus sind Maßnahmen in der Überlegung“, kündigte Matthias Mann weiter an. So müsste die Fassade an der Giebelseite mit ein bisschen Farbe aufgehübscht werden, ebenso wie der Flachbau, der seit dem Abriss der Gaststätte mit seiner grauen Fassade den Autofahrern direkt ins Auge fällt. Dort könnte ein bisschen Farbe ins Spiel gebracht werden. Gespannt ist der Bürgermeister schon auf die Ideen des Spielplatzplaners, der schon bei der Gestaltung des Spielplatzes an der Kita Zinnbergzwerge und bei der Kneipp-Ausrichtung des Spatzennestes einen guten Ruf in Klötze erworben hat.

Von Monika Schmidt

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