Gruppe bekommt kein fertiges Konzept auf den Tisch, sondern soll selbst Ideen entwickeln

Erstes Treffen der Tierpark-AG

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Das Rotwild abschaffen oder ein größeres Gehege, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht, schaffen? Das ist eine Frage, die die Arbeitsgruppe Tierpark bis zum Herbst lösen soll. Am Mittwoch gab es das erste Treffen.

Klötze. „Ich wollte damit gern noch vor der Sommerpause in Gang kommen“, erläuterte der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann im AZ-Gespräch.

Unmittelbar vor der Stadtratssitzung am Mittwochabend im Rathaus hatte sich die Arbeitsgruppe Tierpark zu ihrer ersten Beratung getroffen. „Es sollen Parameter entwickelt werden, wie der Stadtrat weiter mit dem Tierpark umgehen soll“, umschrieb der Bürgermeister die Aufgabe der Arbeitsgruppe. Schon nach der Sommerpause sollen die ersten Ergebnisse präsentiert werden.

Denn es besteht schneller Handlungsbedarf im Klötzer Tierpark. Nicht alle Gehege und Tierarten entsprechen den gesetzlichen Anforderungen, es muss Veränderungen im Bestand und in der Gehegegestaltung geben. Die Stadt erhofft sich von der Arbeitsgruppe konkrete Vorschläge, welche Tierarten bleiben sollen, welche abgeschafft werden und wie die gesamte Anlage gestaltet werden soll. „Es muss den Gesetzlichkeiten entsprechen und auf die Finanzierbarkeit geachtet werden“, betonte Matthias Mann. Die Arbeitsgruppe werde nicht von der Stadt ein fertiges Konzept auf den Tisch gelegt bekommen, sondern sie soll selbst Ideen im Rahmen des Möglichen entwickeln.

In der Arbeitsgruppe arbeiten neben Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers und dem Tierpfleger Thomas Paasch die von den Fraktionen benannten Mitglieder Uwe Witte für die CDU, Horst Kamieth und Franz-Hermann Wegner für die UWG, Hans-Jürgen Schmidt für die SPD sowie Lothar Schulze und Udo Tietge für die Linken mit. Sie verständigten sich am Mittwoch darauf, sich bereits am 4. Juli das nächste Mal zu treffen – und zwar vor Ort im Tierpark, um sich einen Überblick über das Vorhandene und die gestalterischen Möglichkeiten zu verschaffen, informierte Matthias Mann gestern.

Von Monika Schmidt

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