EFA-Ferienkinder lernen die drei Weltreligionen kennen

Engel gibt es überall

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Beim türkischen Vier-Ecken-Spiel galt es so schnell wie möglich von einer bunten Ecke in die andere zu wechseln. 

kas Klötze. Wie spannend die drei Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam – sein können und was sie alles gemeinsam haben, erfuhren die Ferienkinder in der evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze bei einem dreitägigen Projekt mit Gemeindepädagogin Christel Backs-Pacholik.

So begaben sich die 13 Kinder der 1. bis 4. Klasse auf eine Weltreise.

Heidi Ahrens machte mit und bastelte ein Christus-Licht.

Gestartet wurde am Mittwoch in Israel, der Heimat der ältesten Weltreligion, des Judentums. Die Kinder bastelten einen Trendelkreisel aus Knete und backten gemeinsam ein Chala, ein Zopfbrot, das fester Bestandteil des Sabbathbeginns ist.

Am Donnerstag ging es nach Deutschland zu den Christen. Die Kinder teilten sich wie beim letzten Abendmahl Brot und „Wein“ (Traubensaft) und stellten eine Christus-Leuchte her. 

Gestern beschäftigten sich die Kinder mit dem Islam, der zum Beispiel in der Türkei stark vertreten ist. Hierbei war zunächst beim türkischen Vier-Ecken-Spiel Toben angesagt. Danach probierten die Mädchen aus, wie Kopftücher gebunden werden. Anschließend wurden Engelsfiguren und Fatimas Hand, ein Symbol, das Glück verheißen soll, gebastelt.

Zu jeder Religion erzählte Christel Backs-Pacholik die Geschichte von Abraham, die in allen drei Religionen vorkommt. Die Kinder erfuhren auch, dass es im Judentum, im Christentum und im Islam nur einen Gott gibt und dass Engel in jeder der drei Religionen existieren.

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