Winter-Intermezzo freut Forstarbeiter / Brennholz-Saison beginnt im Februar

„Endlich etwas Frost“

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Der milde Winter behindert so mancherorts die Holzernte. Im Klötzer Forst halten sich die Probleme in Grenzen, da auf trockenere Standorte ausgewichen werden kann. Harvesterfahrer Oliver Krebs freute sich dennoch über den angefrorenen Waldboden.

Klötze. „Endlich etwas Frost“, freut sich Oliver Krebs, als er für eine kurze Pause den Arbeitsplatz in seinem Harvester verlässt. Zurzeit ist der Abbendorfer im Klötzer Forst im Einsatz. Einen etwa 50 Jahre alten Lärchenbestand gilt es zu durchforsten.

Nicht nur für die stärksten der Nadelbäume, sondern auch für die vor etwa 20 Jahren darunter gepflanzten Buchen soll mehr Platz geschaffen werden.

Nun, da die Temperaturen das erste Mal seit Wochen zumindest nachts konstant unter null Grad liegen, kann sich Oliver Krebs weiter in die Lärchenbestände hineinwagen. Nicht, dass das mit seinem 230-PS-Gefährt bei Plusgraden ein Problem wäre, bei gut 20 Tonnen Gewicht wären jedoch trotz der Sechsfach-Bereifung Bodenschäden vorprogrammiert. So hatte der zahlreiche Regen seit dem Jahreswechsel den Waldboden zusätzlich aufgeweicht und damit anfälliger für Verdichtungen gemacht. Dieses durch die moderne Forstwirtschaft mit ihren schweren Maschinen hervorgerufene Problem soll jedoch im Klötzer Forst tunlichst vermieden werden. [...]

Von Matthias Mittank

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