Rasante Entwicklung der Nachweiszahlen bei Klötze

In nur einem Jahr: 42 Fotos mit 54 Wölfen

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Bei Schwiesau tappte am 23. September 2015 ein ganzes Wolfsrudel in die Fotofalle.

mit Klötze. Noch nicht einmal zwei Jahre ist es her, dass Ende Oktober 2014 über die DNA-Analyse einer Kotprobe die Anwesenheit des Wolfes im Klötzer Forst eindeutig nachgewiesen werden konnte. Seitdem hatte es eine rasante Entwicklung der Nachweiszahlen gegeben.

Allein im Zeitraum vom 1. Mai 2015 bis zum 30. April 2016 hatte Wolfsbeauftragter Eckhard Wegwarth 42 Protokolle zu Fotofallenbildern aus den Bereichen Klötze, Schwiesau, Quarnebeck und Wenze angefertigt, auf denen insgesamt 54 Wölfe zu sehen waren. Zum Vergleich: Im ersten Monitoringjahr waren es gerade einmal sechs Fotos. Anderen Hinweisen wie Sichtungen, Spuren und Kot werde mittlerweile aufgrund der Fülle gar nicht mehr nachgegangen, so Wegwarth. Denn am Ende würden ausschließlich Fotos als eindeutige sogenannte C1-Nachweise gewertet. Bis sich die Klötzer Nachweise, aus denen mittlerweile auch das Vorhandensein eines ganzen Rudels abgeleitet werden konnte, im Wolfsmonitoring von Sachsen-Anhalt niederschlagen, braucht es noch etwas Geduld. Der aktuell vorliegende Bericht (für den Zeitraum vom 1.  Mai 2014 bis 30. April 2015) geht von landesweit 64 Wölfen aus. Der nächste Bericht wird erst frühestens Ende des Jahres erwartet.

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