Felicity Hartmann und Karen Hoermann enthüllen Denkmal ihres Ahnen

Zu Ehren des berühmten Klötzers: Frank-Stele eingeweiht

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Die Schwestern Karen Hoermann (r.) und Felicity Hartmann aus Texas enthüllten gestern Vormittag die Stele am Adolph-Frank-Platz zu Ehren ihres berühmten Vorfahren.

Klötze. Unter großem Beifall enthüllten gestern Vormittag die Schwestern Felicity Hartmann und Karen Hoermann auf dem Adolph-Frank-Platz die Stele zu Ehren des berühmten Klötzers. Felicity Hartmann und Karen Hoermann sind geborene Frank und leben in Texas. Zum 100.

Todestag von Adolph Frank kamen sie und 16 weitere in Amerika und anderen lebende Nachfahren und deren Angehörige des Chemikers nach Klötze, um an den Feierlichkeiten rund um das Jubiläum teilzunehmen.

Im Hof der Bibliothek erklärte Ulrich Koppe den Frank-Nachfahren, wie das Geburtshaus des Chemikers heute genutzt wird, und dass sich einst dahinter ein jüdisches Gebetshaus befand.

„Die Stele repräsentiert das Leben und Wirken von Adolph Frank in Klötze“, erklärte Bürgermeister Matthias Mann in einer kurzen Ansprache. Als Material wurde extra stabiler Stahl gewählt, der lange hält. „Damit haben wir auch die Brücke zum Klötzer Wappen auf dem Kreisverkehr geschlagen“, sagte Mann. Die Stele ziert eine silberfarbene Tafel, die Besuchern erklärt, wer Adolph Frank war und was er bewirkt hat. Nach der Steleneinweihung machte die Gruppe mit dem Kremser eine Stadtrundfahrt durch Klötze und besichtigte unter anderem das Geburtshaus ihres Ahnen, in dem sich heute die Bibliothek befindet. Der langjährige Ortschronist Ulrich Koppe leitete die Stadtführung. So erklärte er den Gästen, dass sicheinst in der unteren Etage ein Geschäft befunden hat und darüber die Wohnräume waren. Stadtratsmitglied Carsten Behrend übersetzte während der gesamten Feierlichkeiten. Am Nachmittag ging es dann im Altmarksaal mit einem Festakt weiter.

Von Katharina Schulz

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