Neuferchauer Dorffest am langen Feiertags-Wochenende

Drei tolle Tage

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Nach etwa einer halben Stunde Übung konnte Andy Beckmann riesengroße Blasen aus Seifenwasser entstehen lassen.

Neuferchau. Mit einem vom Spielmannszug der Feuerwehr Steimke angeführten Fackelumzug am Freitagabend wurde das Neuferchauer Dorffest. Zum Glück für die kleinen und großen Fackelträger hatte Petrus rechtzeitig ein Einsehen. Rechtzeitig vor dem Start klang der Regen ab.

Am Sonntagmittag starteten schließlich die sportlichen Wettkämpfe. Los ging es mit dem Fußballturnier, an dem drei Mannschaften teilnahmen. 

Am Fackelumzug nahm auch Opa Sven Könecke aus Immekath mit Enkelin Fiona Mailien Wache (2) aus Weddendorf teil.

Beim Volleyball waren es fünf Teams, die gegeneinander antraten. Für die Senioren gab es im Saal das Kegeln. Wer wollte, konnte auch mit dem Luftgewehr schießen oder ein ein Kilogramm schweres Stück von einem Holzstamm absägen. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, eine Bastelstraße und eine Schminkecke. Das leibliche Wohl kam mit Gegrilltem sowie Kuchen und Torten der Neuferchauer Frauen auch nicht zu kurz.

Erstmals präsentierten die Treckerfreunde aus der Region ihre Schätze. Der Neuferchauer Eckhard Schulz stellte einige seiner liebevoll restaurierten Zweiräder aus DDR-Produktion vor, so wie Schwalbe, Star, Habicht und eine ETZ 250.

Pokale und Sektflaschen für die Sieger: Im Rahmen des Frühschoppens am Einheitsfeiertag wurde der sportliche Teil des Dorffestes ausgewertet.

Am Montagvormittag endete das Dorffest mit dem großen Frühschoppen. Im Namen des Organisationskomitees begrüßte Heidelore Hanner die etwa 150 Gäste. Mit mehreren Liedern wie „Bunt sind schon die Wälder“, „Ich wollte nie erwachsen sein“ oder „Deutsches Weinland“ umrahmte der Neuferchauer Männergesangverein unter Leitung von Dagmar Alex den Frühschoppen musikalisch. Wie Gerhard Brüggemann bekannt gab, sollen Auftritte zum Frühschoppen zur Tradition werden.

Vor dem Essen nebst Freibier ging schließlich die Siegerehrung in den einzelnen Disziplinen über die Bühne. Beim Klio-Sägen gewann Remo Lösel mit 1001 Gramm. Er darf sich über ein lebendes Ferkel freuen, das der örtliche Landwirtschaftsbetrieb gesponsert hatte.

Von Wolfram Weber

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