Anwohner aus Kusey-Süd feierten Pellkartoffelessen, Oktoberfest und Erntedank

Drei gute Gründe für die Feier

+
Hütchen auf: Karin Schulz, Andreas Gädicke (Mitte) und Fritz Schulz zeigten, dass auch die Kuseyer es verstehen Oktoberfest zu feiern. Für Bayrisches auf dem Tisch sorgten unter anderem Brezeln und Weißwurst.

Kusey. Einen Grund findet man immer, um eine Feier zu inszenieren – in Kusey-Süd gab es nun gleich mehrere gute Gründe. Denn zum traditionellen Pellkartoffelessen gesellten sich auch die Oktoberfest-Zeit und der Erntedank.

Die liebevoll hergerichtete Dekoration des Partyraums wies darauf hin. Ebenso wie das Outfit so manchen Gastes. Die beiden Hauptorganisatoren Andrea Gädicke und Karin Schulz begrüßten die Anwesenden und erinnerten an die Entstehung des Festes. Denn als in der Gaststätte keine Pellkartoffelessen mehr über die Bühne gehen sollten, sagten sich die Einwohner von Kusey-Süd: „Das können wir selber. “ Und dass sie es können, beweisen sie seit 2013.

Vier Kartoffelsorten kamen diesmal auf das Büfett. Darunter drei vorwiegend festkochende wie Gala, Berber und eine rote Kartoffel namens Laura. Die erst 1998 zugelassene Sorte soll einen sehr guten Geschmack haben, bestätigten auch die Kuseyer. Hinzu kam eine unbekannte Sorte aus dem Garten von Lutz Böllsdorf – sie wurde kurzerhand auf den Namen „Bölli“ getauft.

Für das Büfett hatte jeder etwas mitgebracht. So gab es neben Speckstippe, Lose Wurst, Sülze, Zaziki, Butter, Öl, Zwiebeln, Kräuterquark, rote Bete und einer Matjesplatte auch bayerische Weißwürste.

Von Wolfram Weber

Kommentare