Zeltplatz am Kunrauer Freibad steht bei Gästen hoch im Kurs / Wenige Besucher mit Caravan

Camper zieht es ans Wasser

+
Aus dem Zelt rein ins erfrischende Wasser. Schwimmmeister Fred Steffens weiß um die Vorteile des Kunrauer Campingplatzes.

Kunrau / Klötze. „Dienstag kommt eine Schulklasse aus Brome zum Zelten. Die waren schon drei Mal da zum Gucken, so gut gefällt es ihnen hier“, erzählt der Kunrauer Schwimmmeister Fred Steffens im Gespräch mit der AZ.

Denn das Freibad mit angrenzendem Campingplatz ist in den Sommerferien gut besucht. Viele Stammgäste reisen mit ihren Zelten ins kleine Altmarkdorf mit dem Schloss. „Fußballvereine aus Rätzlingen und Etingen kommen regelmäßig her, vor Kurzem war jemand aus Rühen hier und die Feuerwehr Brome ist gerne hier“, weiß Fred Steffens. „Besonders aus Niedersachsen haben wir viele Gäste“, sagt er. Sogar Besucher aus Dresden und Minden reisten mit ihrem Caravan und Wohnanhänger schon ans Freibad nach Kunrau. Neben den Stammgästen macht sich auch die Nähe zum Grünen Band, die Gäste zum Zeltplatz zieht. „Die Leute sind mit dem Rad am Grünen Band unterwegs und sehen dann, dass Kunrau Nahe dran ist“, vermutet Fred Steffens. Anmeldungen für den Campingplatz erhält der Badverantwortliche schon, wenn die Saison gerade erst eröffnet hat. Besonders im Juli ist viel los. Schulklassen feiern im Bad ihren Abschluss. „Die meisten Camper kommen mit dem Zelt. Caravans gibt es deutlich weniger“, erzählt Fred Steffens.

Und das nicht nur bei schönstem Sommerwetter. „Wir hatten viele Übernachtungen mit Zelt, als im Schloss das Festival war“, so der Schwimmmeister. Das Wetter war zwar eher kühl, aber so ist niemand bei Nacht Schwimmen gegangen. „Das kann schön sein und Spaß machen im Dunkeln. Aber wenn die Leute vielleicht angetrunken, ist es einfach zu gefährlich“, erzählt er.

Warum der Campingplatz am Freibad so beliebt ist? „Das ist irgendwie Zelten wie früher. Zudem ist alles da. Wir haben gute Sanitäranlagen und eine Küche mit zwei Kühlschränken. Und sauber ist es auch“, erklärt Fred Steffens. Und darauf legt er viel Wert. „Sauberkeit muss sein“, sagt der Badverantwortliche. Wenn Campinggäste abreisen, kontrolliert er den Zeltplatz und auch die Küche, wenn sie benutzt wurde. Probleme mit hinterlassenem Dreck gibt es selten. „Höchstens Kinder lassen ab und an etwas liegen“, so Fred Steffens.

Von Katharina Schulz

Kommentare