Quarnebecker Schützen siegen mit 456 Punkten

Bürgermeisterpokal bleibt beim Gastgeber

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86 Ringe schoss Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers für die Mannschaft der Klötzer Stadtverwaltung. In der Einzelwertung landete er damit unter den Nicht-Schützen auf dem dritten Platz.

Quarnebeck. Viel zu Feiern gab es am Wochenende für die Quarnebecker Schützen, denn der Pokal des Bürgermeisters der Stadt Klötze, um den zum ersten Mal geschossen wurde, blieb am Freitagabend bei den Gastgebern.

Sechs Mannschaften – die Schützenvereine Ristedt, Klötze, Quarnebeck und Böckwitz/Zicherie sowie die Klötzer Stadtverwaltung und der Ortschaftsrat Wenze nebst der Vereinsvorsitzenden aus den drei Ortsteilen Trippigleben, Quarnebeck und Wenze – nahmen an dem ersten Wettkampf um den Bürgermeisterpokal im Quarnebecker Schützenhaus teil.

Jedes Team konnte mit bis zu sieben Teilnehmern an den Start gehen, die besten fünf gingen in die Wertung. Jeder hatte drei Probeschüsse und zehn Wertungsschüsse. Die beste Mannschaft bekam am Ende den Wanderpokal des Bürgermeisters. Der beste Schütze und der beste Nichtschütze bekamen ebenfalls einen Pokal. Nachdem Manfred Bessing, Vorsitzender der Quarnebecker Schützen, alle Teilnehmer begrüßte und Schießsportleiter Marco Wille kurz den Ablauf erläuterte, ging es auch schon los. Als besonders zielsicher zeigten sich klar die Gastgeber mit 456 Punkten. Den zweiten Platz belegte der Ortschaftsrat Wenze (430 Punkte), gefolgt von den Schützen aus Ristedt (419 Punkten). Die Schützen aus Böckwitz/Zicherie belegten mit 400 Punkten den vierten Platz und dahinter die Klötzer Schützen (392 Punkten). Die Mannschaft der Stadtverwaltung Klötze hatte keine Chance auf den begehrten Bürgermeisterpokal und kam mit 345 Punkten auf den letzten Platz.

In der Einzelwertung wurde Manfred Bessing mit 97 Punkten bester Schütze. Bester Nicht-Schütze wurde Christian Heckl aus Quarnebeck mit 91 Punkten. Bürgermeister Matthias Mann blieb unter den Nicht-Schützen mit 47 Ringen auf dem achten Platz. „Ich wollte den anderen den Vortritt lassen. Wenn man den Pokal sponsert, dann muss man den ja nicht selbst behalten“, scherzte er augenzwinkernd am nächsten Tag im Gespräch mit der AZ.

Das Schießen um den Bürgermeisterpokal war ein Ersatz für das Stadt-Fußballturnier, bei dem es ebenfalls den Wanderpokal des Bürgermeisters ging, gedacht. Wegen fehlender Beteiligung musste dieses aber schon zwei Jahre hintereinander ausfallen. Ein Pokalschießen um den Wanderpokal soll es auch im nächsten Jahr wiedergeben. Ob dies wieder der siegende Schützenverein, also Quarnebeck, ausrichten wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

Von Wolfram Weber und Katharina Schulz

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