Bauwerk zwischen Trippigleben und Wenze soll Mitte Oktober fertig sein

Brückenbau an der L 20 geht zügig voran

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Der Flötgraben wird mithilfe von Spundwänden während der Bauphase umgeleitet. Die Fundamente für die neue Brücke stehen bereits. Mitte Oktober soll der Verkehr wieder ungehindert zwischen Trippigleben und Wenze rollen können.

Wenze / Trippigleben. Die Bauarbeiten an der L 20 zwischen Trippigleben und Wenze gehen zügig voran. Die Fundamente der neuen Brücke über den Flötgraben stehen bereits und lassen erkennen, wie das neue Bauwerk einmal aussehen wird.

Der Verlauf des Baches wurde während der Bauphase um einige Meter verlegt. Dazu wurden Spundwände errichtet, die das Wasser umleiten.

Die alte Brücke war gut 110 Jahre alt und musste dringend erneuert werden. Ende März dieses Jahres wurde sie abgerissen.

Laufen die Bauarbeiten am Flötgraben weiterhin wie geplant, kann der Verkehr auf der L 20 ab Mitte Oktober wieder ungehindert rollen. Bis dahin müssen sich Autofahrer noch etwas gedulden und die rund sieben Kilometer lange Umleitung über Quarnebeck nutzen.

Das neue Bauwerk wird eine sogenannte Einfeldbrücke aus Stahlbeton. Die Stütz-weite soll nach Fertigstellung exakt 6,45 Meter betragen, die Breite zwischen den Geländern rund 10,10 Meter. Die Fahrbahn wird 7,60 Meter breit werden. Ihr schließt sich eine 1,25 Meter breite Notgehbahn an.

Die Straße vor und hinter der Brücke wird im Zuge des Brückenbaus ebenfalls erneuert.

Zusätzlich zur Flötgrabenbrücke wird auch die Fahrbahn vor und hinter dem Bauwerk auf einer Länge von gut 240 Metern erneuert. Das Land investiert in den Neubau insgesamt über 550 000 Euro. Eigentlich sollte die neue Brücke längst fertig sein. Doch der Start des Neubaus hatte sich um ein ganzes Jahr verschoben. Grund dafür war, dass das zunächst mit dem Bau beauftragte Unternehmen in Oebisfelde im Juli vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet hatte.

Von Katharina Schulz

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