Grünen-Abgeordnete Steffi Lemke wanderte auf dem Klötzer Lehrpfad

Bienen beschäftigen den Bundestag

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Uwe Przybilla, (2.v.r.) Vorsitzender des Klötzer Imkervereins, und einige seine Mitglieder führten die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke und den Landesvorsitzenden der Grünen, Christian Franke (Mitte), über den Bienenlehrpfad in Klötze.

mm Klötze. Das Imkern erlebt deutschlandweit gerade einen Boom. Das kann Steffi Lemke, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen, nur aus eigener Erfahrung bestätigen.

Denn auch der Sohn der Dessauerin hat sich seit neuestem dem Hobby Imkerei verschrieben, verriet sie im Gespräch mit der AZ. „Es steckt viel Arbeit in dem Hobby“, weiß die Bundestagsabgeordnete sehr wohl zu würdigen. 400 Stunden muss ein Imker investieren, um sich um seine Völker zu kümmern und den Honig zu schleudern.

Dass der Klötzer Imkerverein bei der Mitgliederzahl einen großen Sprung gemacht hat, freute Steffi Lemke. Sie wanderte am Dienstagabend mit Vereinsmitgliedern, aber auch interessierten Einwohnern sowie auswärtigen Gästen den Klötzer Bienenlehrpfad entlang. Auf den zweieinhalb Kilometern vom Kurhaus-Parkplatz vorbei an der Orchideenwiese bis zur Kleingartenanlage Kutzendorf erfuhren die Wanderer vom Vereinsvorsitzenden Uwe Przybilla einiges über die Arbeit mit den Tieren. Dazu konnten die Erklärungen an den Tafeln gelesen werden. „Lesen können Sie selbst“, sparte sich der Vorsitzende das Vorlesen der Erläuterungen. Zwischendurch beim Spaziergang durch den Forst blieb genügend Zeit, weitere Informationen auszutauschen. Dazu konnte auch Steffi Lemke, die auf Einladung des Landesvorsitzenden Christian Franke aus Salzwedel in Klötze war, einiges beitragen. Denn im Umweltausschuss des Bundestages, in dem sie Mitglied ist, werden die Probleme der Imker, beispielsweise mit Schädlingen wie der Varoa Milbe, immer wieder thematisiert.

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