Frauen feierten ausgelassen Weiberfasching – Männer machten Programm

„Atemlos“ im Altmarksaal

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Bei der Polonaise durch den Saal blieb niemand sitzen: Die Frauen waren zum Weiberfasching am Donnerstag von Anfang an in bester Stimmung und machten ausgelassen beim Programm mit.

Klötze. Zum neunten Mal jährte sich am Donnerstagabend die vom Klötzer Karnevalverein (KKV) initiierte Weiberfastnacht. Aus Nah und Fern strömten die Frauen in tollen Kostümen in den Altmarksaal.

Schon vor Beginn lag eine besonders ausgelassene Stimmung in der Luft, die während des Programms ihren Höhepunkt fand. Somit hatten die Jecken leichtes Spiel. Marco Müller und Andreas Kipp interpretierten „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang neu, nun hieß es: „Skandal im Altmarksaal“. Sarah Paasche und Alexander Kleine entführten die Gäste in die Zeit des Varietés der Zwanziger Jahre mit dem Sketch „Krumme Lanke“. Die Frauen erlebten, wie es Jemanden ergehen kann, der die letzte Bahn verpasst.

In einer Quizshow mussten zwei Teams aus dem Publikum gegeneinander antreten und anhand dargestellter Figuren Kinderserien und TV-Serien für Erwachsene erraten. Für TV-Kenner war es kein Problem, Biene Maja, die Schwarzwaldklinik und Magnum zu erkennen. Am Ende gab es einen Gleichstand und für jedes Team eine Flasche Sekt.

Das Glöckchen und sein Röckchen begann mit den Tanzeinlagen, die Mollypops holten gleich das Publikum mit auf die Tanzfläche, um bei „Macarena“ richtig in Stimmung zu kommen. Die Glitzerkuppen kamen, sehr zur Freude des Publikums, als „Barbiegirl“ daher. Nun reihten sich die Frauen aus dem Publikum mit den Mollypops ein zur großen Polonaise, die bei bester Stimmung vor der Bühne mit dem Bootfahren zu „Alohahe“ endete.

Aber die Stimmung war noch zu toppen, Alexander Kleine brillierte als atemlose Helene Fischer. „Bewindelte“ kleine Hosenscheißer von der Prinzengarde sorgten als Sexy Boys für viel Gelächter, bevor André Balke und seine Jungs ein neues Enthaarungsmittel ausprobierten. Als Schotten getarnt erklommen die Jungs der Prinzengarde die Bühne und sorgten fast nackt, topfschlagend vor ihrem besten Stück für tolle Klänge. Der Jubel bei den Frauen kannte kein Ende. Nach gut zwei Stunden und vielen Zugaben endete das Programm mit dem Abschlusstanz aller Mitwirkenden. Nun hielt es keinen mehr auf den Plätzen und der DJ übernahm die tanzenden und feiernden Frauen für die nächsten Stunden.

Von Wolfram Weber

Weiberfasching im Altmarksaal

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