Bislang waren alle Voten der Kommunen positiv

Antworten zum Biosphärenreservat Drömling bis zum Jahresende

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Am Jahresende sollen die Verhandlungen der Länder zum Biosphärenreservat Drömling beginnen.

Drömling. „Wir sind auf einem guten Weg“, stellt Fred Braumann, Leiter der Naturparkverwaltung Drömling, fest.

Es bestehe die berechtigte Hoffnung, bis zum Jahresende alle Antworten auf die Votumsabfrage der Kommunen zum Biosphärenreservat (BR) in den Länderministerien vorliegen. Sofern diese vollständig positiv sind, sollen die Verhandlungen zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen über eine Verwaltungsvereinbarung zur Errichtung des BR aufgenommen werden. Parallel dazu können in beiden Bundesländern die rechtlichen Rahmensetzungen für das BR erfolgen. In Sachsen-Anhalt soll die alte Naturparkverordnung von 1990 durch eine BR-Verordnung ersetzt werden. In Niedersachsen soll eine Bekanntmachung des BR erfolgen. In beiden, formal zwar unterschiedlichen, inhaltlich aber vergleichbaren Fällen, wird es eine Beschreibung der Zonierung des BR und eine Karte mit den Gebietsabgrenzungen geben. Die Zonen sollen ausschließlich im Einvernehmen mit den Kommunen abgestimmt werden, hatte Ministerin Claudia Dalbert schon bei ihrem Antrittsbesuch in Oebisfelde betont.

Bislang haben Klötze, Gardelegen, Haldensleben, der Altmarkkreis und Calvörde ihre Zustimmung bekundet. Offen ist noch die Beschlussfassung in der Stadt Oebisfelde-Weferlingen. Dort werden im September und Oktober die Ortschaftsräte den Vortrag des Naturparkleiters dazu hören, sodass der Stadtrat zum Jahresende beschließen kann. In Niedersachsen haben sich Rühen, Parsau, Danndorf, Grafhorst und Brome positiv positioniert. Auch der Ortsrat Kaiserwinkel hat sich für die Einbeziehung ausgesprochen. Es fehlt noch das Votum aus Tiddische und aus Wolfsburg. Wegen der Kommunalwahlen wird dies erst im vierten Quartal des Jahres erfolgen.

Von Monika Schmidt

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