Schüler brauchen nicht mehr im Regen zu stehen

Alte Häuschen zur Straße der Jugend

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Die alten Wartehäuschen vom Klötzer Busbahnhof sollen nicht ausrangiert, sondern an anderen Haltestellen aufgebaut werden, zum Beispiel an der Straße der Jugend.

Klötze. Bei der Umgestaltung des Busbahnhofes, für die der Stadtrat bei seiner jüngsten Sitzung „Grünes Licht“ gab, werden auch die Buswartehallen erneuert. Planer Stefan Münder stellte die neuen Modelle vor.

Drei Wartehallen, zwei einzelne und eine doppelte, die von beiden Seiten zugänglich ist, sollen an den künftig vier Bussteigen aufgestellt werden. Sie werden in den PVGS-Farben blau und gelb gehalten.

Die alten Bushäuschen sind zwar nicht mehr ganz neu, aber zumindest in so einem guten Zustand, dass sie noch weitergenutzt werden können. „Es gibt einige Bushaltestellen in der Stadt, die kein Wartehäuschen haben“, erinnerte Lothar Görg (SPD) im Stadtrat. Er regte an, die alten Häuschen dorthin umzusetzen. Ein Vorschlag, der von der Verwaltung schon im Vorfeld aufgegriffen worden war, wie Bürgermeister Matthias Mann erläuterte. So sollte eines der Wartehäuschen an die Haltestelle an der Straße der Jugend umgesetzt werden. Dass dort eine Unterstellmöglichkeit fehlt, hatte bereits der Klötzer Ortschaftsrat bemängelt. „An der Straße der Jugend nutzen auch viele aus den Wohngebieten den Bus“, wusste der Bürgermeister. Deshalb wäre das ein guter Standort für ein gebrauchtes Häuschen.

Während der Bauphase, wenn der Busbahnhof an die Neustädter Straße verlegt wird, brauchen die Nutzer der Busse ebenfalls nicht im Regen stehen. Ein Baucontainer wird dort vorübergehend zum Bushäuschen umfunktioniert, kündigte Stefan Münder an. Das habe sich auch bei den Bauarbeiten am Kunrauer Bocksgang als gute Lösung erwiesen.

Von Monika Schmidt

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