Bauarbeiten an der L 20 zwischen Wenze und Trippigleben gehen zügig voran

Alte Flötgrabenbrücke bereits verschwunden

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Der Bauschutt verschwindet, die Spundwände sind im Entstehen – die Arbeiten an der neuen Brücke an der Landesstraße 20 zwischen Wenze und Trippigleben sind voll im Gange.

Wenze/Trippigleben. Gut zwei Wochen nach dem Baustart ist von der alten Flötgrabenbrücke zwischen Wenze und Trippigleben nicht mehr viel übrig.

Mitarbeiter einer heimischen Baufirma waren zum Wochenstart damit beschäftigt, die letzten Reste des 110 Jahre alten Bauwerks für den Abtransport zu zerkleinern. Gleichzeitig laufen die Arbeiten an den für die Bauwerksgründung notwenigen Spundwänden auf Hochtouren. Hierfür wurde der Lauf des Flötgrabens um einige Meter verlegt.

Laufen die Bauarbeiten weiterhin wie geplant, soll der Verkehr auf der L 20 ab Mitte Oktober wieder ungehindert rollen können. Solange werden Autofahrer noch über Quarnebeck umgeleitet.

Die neue sogenannte Einfeldbrücke aus Stahlbeton wird nach der Fertigstellung eine Stützweite von exakt 6,45 Metern und eine Breite zwischen den Geländern von 10,10 Metern aufweisen. An der 7,60 Meter breiten Fahrbahn schließen sich 1,25 Meter breite Notgehbahnen an. Zusätzlich zur Brücke wird auch die Fahrbahn vor und hinter dem Bauwerk auf einer Länge von etwa 240 Metern erneuert. Das Land investiert in den Neubau insgesamt mehr als 550 000 Euro.

Der kürzliche Baustart an der L 20 hatte sich um ein knappes Jahr verschoben, nachdem das zunächst beauftragte Unternehmen aus Oebisfelde im Juli 2015 Insolvenz anmelden musste.

Von Matthias Mittank

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