Kunrauer Park in schlechtem Zustand / ABM-Kräfte bringen Anlage auf Vordermann

Alles andere als einladend

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Alles andere als ein Blickfang für Touristen: Zugewachsene Wege, beschmierte Eimer als Papierkörbe und leere Plastikflaschen.

Kunrau. Wer sich über den Ort Kunrau informiert, hört überall von drei Dingen, die man als Tourist unbedingt im Tor zum Drömling besichtigen sollte: den Naturpark Drömling selbst, das Schloss, das sich einst Theodor Hermann Rimpau erbauen ließ, sowie der zum Schloss gehörende Park.

Doch gerade Letzterer lädt zurzeit wenig zu ausgedehnten Spaziergängen und Erholung ein.

Der Park wirkt ungepflegt – eine Kritik, die von den Kunrauern derzeit öfter geäußert wird. Die Wege sind verkrautet, sodass an vielen Stellen – vor allem im hinteren Bereich der Anlage – kaum noch zu erkennen ist, dass es sich nicht nur um einen Trampelpfad, sondern um einen eingefassten Weg handelt. Einige Bänke fehlen ganz oder laden kaum zum Sitzen ein. Der Papierkorb daneben ist vollgeschmiert. Statt eines Rasenmähers übernimmt seit einigen Wochen eine kleine Herde Schafe die Pflege des Rasens.

Auch der Naturlehrpfad, der kurz hinter dem Schloss beginnt, ist nach wenigen Metern kaum noch zu erkennen, weil er komplett zugekrautet ist. Kunraus Ortsbürgermeister Uwe Bock hatte bereits während der jüngsten Ortschaftsratssitzung das Problem der mangelnden Pflege angesprochen. Besonders dort, wo auf den Tourismus und Besucher gesetzt werde, sei auch eine regelmäßige Pflege dringend nötig, betonte er.

Wie Ulf Dittfach, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Klötze, auf Nachfrage der Altmark-Zeitung erklärte, werde zumindest der Schlosspark, für dessen Pflege die Stadt Klötze verantwortlich ist, nun wieder auf Vordermann gebracht. Mittels einer AB-Maßnahme, die in dieser Woche mit insgesamt sechs Mitarbeitern gestartet ist, werden alle Wege nun wieder vom Unkraut befreit. „Bis zum 10. Oktober wird sich da schon einiges getan haben. Da kann man dann schon was sehen“, versprach Dittfach.

Von Katharina Schulz

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