Stadt nutzt vorhandene Energie der Kunrauer Biogasanlage zum Heizen der Grundschule

Abwärme nicht in die Luft pusten

+
Helmut Stöwesandt (l.) betreut und wartet die Anlage. Im Heizhaus der Kunrauer Grundschule erklärte er gestern Nachmittag Matthias Mann sowie Erhard Prehm und dem Stadtratsvorsitzenden Klaus Ewertowski, wo die Abwärme eingespeist wird.

Kunrau. Noch bis zum nächsten Jahr läuft das Modellprojekt Bioenergieregion Altmark, jetzt ist auch die Stadt Klötze auf den Zug eingesprungen.

Bürgermeister Matthias Mann und Mitarbeiter der Verwaltung übergaben gestern offiziell die neue Nahwärmeleitung für die Kunrauer Grundschule. Seit dem 26. September ist die Anlage in Betrieb. Sie versorgt die Grundschule und die Turnhalle in Kunrau mit der Abwärme aus der gegenüberliegenden Biogasanlage. „Das entspricht genau unserem energetischen Konzept“, erklärte Erhard Prehm, IGZ-Leiter und Energieagent des Kreises. Der Altmarkkreis setze nicht auf Windräder und Photovoltaik-Anlagen. Diese würden meist privat betrieben. „Wichtiger ist die Energieeffizienz“, betonte Prehm. „Die Energie, die da ist, soll genutzt werden. “ Dass dabei ganz nebenbei auch noch CO2 eingespart werde, sei eine „ganz tolle Sache“, lobte der Wirtschaftsförderer des Kreises. [...]

Von Monika Schmidt

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Kommentare