Vier Monate Bauzeit

4. Abschnitt der Bahnhofstraße soll von Mai bis September ausgebaut werden

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Die Bahnhofstraße zwischen Bahnübergang und Ortsausgang wird voraussichtlich ab Ende Mai grundhaft ausgebaut. Für den Bau einer neuen Regenentwässerung unter dem Bahnübergang konnte nun eine Kreuzungsvereinbarung unterzeichnet werden.

Klötze. Der vierte und letzte Bauabschnitt der Klötzer Bahnhofstraße (L 19) zwischen dem Bahnübergang und dem Ortsausgang Richtung Bandau soll in diesem Jahr grundhaft ausgebaut werden.

Wie Bürgermeister Matthias Mann informiert, konnte mit dem Unterzeichnen einer sogenannten Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Regionaleisenbahn (DRE) nun die letzte Hürde genommen werden.

Wie Manfred Krüger, Regionalbereichsleiter Nord der Landesstraßenbaubehörde (LSBB), auf Nachfrage der AZ erklärt, werden derzeit noch bauvorbereitende Tätigkeiten realisiert. Eine exakte Terminkette könne zwar noch nicht benannt werden, die etwa vier Monate umfassende Bauzeit werde sich aber voraussichtlich von Ende Mai bis Ende September erstrecken.

Der 321 Meter lange Abschnitt der Landesstraße wird auf einer Breite von bis zu 6,70 Metern ausgebaut. Auf den Einbau einer etwa 35 Zentimeter dicken Frostschutzschicht folgt ein insgesamt 22 Zentimeter mächtiger Asphaltoberbau aus Trag-, Binder- und Deckschicht.

Etwa 2000 Quadratmeter Fahrbahn müssen erneuert werden. Mit Blick auf den in den vordringlichen Bedarf des Landes aufgenommenen Radwegebau von Klötze bis zum Abzweig Nesenitz ist zudem innerörtlich ein kombinierter Geh- und Radweg mit Betonsteinpflaster vorgesehen. Dieser wird auch den Bereich des Bahnübergangs umfassen.

Einen im Zuge der Arbeiten gleich mitrealisierten Bau des 1349 Meter langen außerörtlichen Radwegeabschnitts in Richtung Bandau, wie von der Stadt Klötze erhofft, wird es allerdings noch nicht geben. Es seien laut Bürgermeister nach wie vor Eigentumsfragen, die dies verhindern.

Die Gemeinschaftsmaßnahme des LSBB, der Stadt Klötze und der DRE kostet laut Krüger etwa 694 000 Euro. Das Land trägt dabei einen Anteil von 534 000 Euro, die Stadt Klötze übernimmt 151 000 Euro und die DRE beteiligt sich mit 8 580 Euro.

Die vorabgestimmte Umleitungsstrecke für den gesperrten Abschnitt wird nach Angaben des Regionalbereichsleiters innerörtlich ab dem Kreisverkehr Poppauer Straße über Klötze-Nord bis zur Wiederauffahrt auf die L 19 in beide Richtungen verlaufen.

Von Matthias Mittank

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