Verlängerung der Badesaison wirkte sich positiv aus

3500 Besucher mehr

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Bis zum 18. September konnten die Besucher in den beiden städtischen Bädern planschen.

mm Klötze. Die finanzielle Auswertung der Freibadsaison muss noch erfolgen. Zumindest von den Besucherzahlen her hat sich die verlängerte Öffnungszeit im September bewährt.

Das gab beiden Bädern noch einmal einen Besucheraufschwung, bilanzierte Bürgermeister Matthias Mann im Stadtrat. „Durch das schöne Wetter im September gab es noch einmal einen Zustrom“, berichtete er. In Klötze wurden für 2016 insgesamt 17 708 Badegäste gezählt, das sind 1482 mehr als im Vorjahr. In Kunrau stieg die Besucherzahl auf 10 347, das waren 2100 Besucher mehr als im Vorjahr. „Das sind aber natürlich nicht alles zahlende Besucher, weil ja auch die Besitzer von Dauerkarten und Freikarten bei jedem Besuch gezählt werden“, dämpfte der Bürgermeister die Hoffnung auf vermehrte Einnahmen.

Über die gestiegenen Besucherzahlen in den Bädern formierte auch Matthias Licht den Dönitzer Ortschaftsrat. Der Dönitzer Ortsbürgermeister erinnerte daran, dass sich die UWG für ein Beheizen des Kunrauer Bades stark mache. Ein Vorschlag, der auch bei den Dönitzer Ortschaftsräten gut ankommt. Der Blick zu den Nachbarn in Beetzendorf zeige, wie wichtig eine Beheizung des Wassers sei. „Für die Schule war die Nutzung der Abwärme aus der Biogasanlage ein voller Erfolg“, erinnerte Matthias Licht. Da die Schule im Sommer nicht beheizt werden muss, verpufft die Energie. Beim Beheizen des Kunrauer Bades würde sie eine gute Verwendung finden. „Das muss auf jeden Fall noch mal geprüft werden“, machte Matthias Licht auf den UWG-Standpunkt aufmerksam.

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