Großflächige Wahlplakate in Kalbe beschmiert / Frank Semisch: Zeugen sollten Hinweise möglichst zeitnah geben

Täter geben wohl anderen ihre Stimme

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Die Zerstörungswut sei eine immer wiederkehrende Erscheinung, wenn Wahlplakate aufgestellt werden, sagt Polizeipressesprecher Frank Semisch.

Kalbe. Die Landtagswahl steht am 13. März an. Zum Wahlkampf gehören nicht nur die derzeit gehäuften Besuche der Politiker in den Ortschaften und Städten des Landes, sondern auch, dass allerorts große Wahlplakate für die Kandidaten ihrer Parteien werben.

Zur Wahlkampfzeit gehört wohl auch, dass so mancher Bürger seine Meinung auf eben diesen Plakaten kund tut, wie aktuell in Kalbe zu sehen ist.

Unbekannte Täter machten sich im Kalbenser Stadtgebiet an den großflächigen Wahlplakaten zu schaffen, ...

Am Ortsausgang Kalbe in Richtung Altmersleben haben ein oder mehrere unbekannte Täter das Wahlplakat der SPD-Kandidatin Katrin Budde teilweise zerrissen und mit Farbe besprüht. Ebenfalls wurden die Plakate des Kandidaten der Partei „Die Linke“, welches am Kalbenser Ortsausgang in Richtung Neuendorf am Damm platziert ist, sowie das Plakat der CDU, das auf einer Grünfläche des Stadtparks an der Schulstraße steht beschmiert. „Es ist leider so, dass im Zuge des Wahlkampfs die Anhänger der Kontrahenten nicht fair miteinander umgehen“, sagt Frank Semisch, Pressesprecher des Polizeireviers des Altmarkkreises Salzwedel.

...und machten ihre Meinung darauf kund. Zwei Anzeigen sind bei der Polizei bereits eingegangen.

Die Zerstörung der Plakate passiere regelmäßig und „in alle politischen Richtungen“, so Semisch. Deshalb häufen sich aktuell auch die Anzeigen (für Kalbe wurden zwei Anzeigen erstattet) bei den Polizeibeamten. Denn die mutwillige Zerstörung der Plakate gilt als Sachbeschädigung und erfüllt somit den Straftatbestand. Semisch bittet deshalb die Zeugen, die etwas beobachten und Hinweise zu den Tätern geben können, darum, sich so zeitnah wie möglich im Polizeirevier Salzwedel, (0 39 01) 84 80, oder in jeder anderen Dienstastelle zu melden.

Von Hanna Koerdt

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