Anschaffung mit dem Entenerennen-Erlös finanziert

Zwei Sprungtürme für das Kalbenser Freibad

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Zwei Sprungtürme sollen die Attraktivität des Kalbenser Freibades in Zukunft noch steigern. Sie wurden mit dem Erlös des Entenrennens gekauft. Bevor sie aufgestellt werden können, müssen noch verschiedene Faktoren geklärt werden, so Uwe Wolff.

Kalbe. Zwei Sprungtürme sollen, wenn es denn möglich ist, zur nächsten Badesaison im Kalbenser Freibad stehen. Derzeit liegen sie aber noch auf dem Sportplatz neben der Badeanstalt.

Bauhof-Leiter Uwe Wolff hat sie aus Berlin Wedding vor kurzem in die Mildestadt geholt. Denn in der Hauptstadt wurde ein Freibad geschlossen, wie Schwimmmeister Carsten Hartmann zufällig im Internet nachlas. 

Die Geräte des Freibades konnten erworben werden und so setzte man sich mit den Verantwortlichen in Verbindung. Nun sind die beiden Sprungtürme, die einen Meter und drei Meter messen, da. Ob der Drei-Meter-Turm in seiner vollen Größe aufgestellt werden kann, ist aber noch offen, so Uwe Wolff: „Wir müssen die Fundamente vom alten Sprungturm prüfen. Es gibt noch viele Faktoren zu klären“. Demnächst soll ein Statiker kommen. Es könnte sein, dass man den Turm beispielsweise auf zwei Meter kürzen muss, falls die Sprungtiefe nichts anderes zulässt. Denn die Sprungtiefe war, nachdem man damals das Becken mit Beton aufgießen musste, auch die Ursache dafür, dass der frühere Sprungturm des Freibades, der in seiner höchsten Absprungebene sogar fünf Meter betrug, entfernt werden musste, so Wolff: „Jetzt müssen wir erstmal schauen, was möglich ist“.

Bezahlt wurden die Sprungtürme aus dem Erlös des diesjährigen Entenrennens.

Von Hanna Koerdt

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