Riesenentenreiter und Quietsche-Enten auf der Milde

Am Sonntag sind die Enten los

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Ein paar Lose hat André Tepper noch in seinem Café Friedenseck, wo derzeit eine große Ente auf das Entenrennen aufmerksam macht, das an diesem Sonntag wieder stattfindet.

Kalbe. Seit einigen Tagen steht eine große gelbe Ente, sozusagen die Mutter aller Enten, vor dem Kalbenser Café Friedenseck und erinnert nochmals daran: Bald ist wieder Entenrennen in Kalbe. Und zwar schon übermorgen, am Sonntag, 10. Juli.

Der Startschuss der beliebten Veranstaltung – diesmal lässt sich auch das MDR-Fernsehen das Fest nicht entgehen – die vom Gewerbestammtisch der Mildestadt organisiert wird, fällt um 10 Uhr. Dann werden sich wieder alle gespannt an der Milde (Ostpromenade und Straße der Jugend) tummeln und erst einmal die zehn Riesenentenreiter anfeuern, die versuchen werden, als Erster durchs Ziel zu paddeln, um Geld für ihren Verein zu gewinnen. Wer üben will, kann dies noch schnell im Kalbenser Freibad tun. Denn das Equipment ist dort vor Ort.

Und nach dem Riesenentenrennen werden wieder unzählige kleine Quietscheentchen auf die Milde geschickt. Sie tragen Losnummern und mit ein bisschen Glück kann man sich einen der Gewinne sichern. Der Hauptpreis ist diesmal ein sechstägiger Urlaub für zwei Personen auf einem Weingut an der Mosel. Eine Schlemmermeile sorgt wieder dafür, dass Hunger und Durst gestillt werden. Unterhalten werden die Gäste außerdem von Maria Hellge und „Musical enjoyment“. Wer noch ein Los für Sonntag haben will, der sollte sich besser beeilen, denn „der Vorverkauf läuft super. Wir haben schon deutlich mehr verkauft als im vergangenen Jahr“, sagt André Tepper, der Besitzer des Cafés Friedenseck, in dem man Lose kaufen kann – genau wie in vielen weiteren Geschäften in der Kalbenser Innenstadt. Morgen Abend werden außerdem auf der Beachparty im Freibad Entenlose verkauft sowie die jeweils goldene, silberne und bronzene Ente versteigert.

Für ganz kurzentschlossene Entenrennenbesucher, die am Sonntag spontan kommen, gibt es noch Hoffnung: „Wir lassen bestimmt 100 Lose für Sonntag übrig“, so Tepper.

Von Hanna Koerdt

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