Rückmeldungen der Ortschaftsräte zur Gehölzschutzsatzung für Kalbe größtenteils negativ

Wer soll das kontrollieren?

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Über eine Gehölzschutzsatzung für die Stadt Kalbe beraten seit einiger Zeit die Ortschaftsräte. Die bisherigen Rückmeldungen aus den Ortschaften sind weitgehend negativ.

Kalbe. In den vergangenen Monaten hatten die Ortschaftsräte der Einheitsgemeinde Kalbe ein Thema auf ihren Tagesordnungen gemein: die Beratung zum Entwurf einer Gehölzschutzsatzung der Stadt Kalbe.

Über ihre Notwendigkeit scheint man sich in den Ortschaften einig zu sein: Es gibt sie nicht.

Dem Entwurf der Gehölzschutzsatzung vorangegangen waren einige dafürsprechende Argumente: „Es hat in der Vergangenheit Vorfälle von Uneinigkeit darüber gegeben, ob man Bäume wegnehmen sollte, im schlimmsten Fall, oder im besten Fall, wie Bäume zu schneiden und zu pflegen sind“, so Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth. Beispielsweise der Baumschnitt in Neuendorf am Damm, der eine jahrelange Debatte zwischen Ortschaftsrat, Stadt und einer Bürgerinitiative zur Folge hatte. Auch hatte der Eichenprozessionsspinner viele Bäume in der Einheitsgemeinde befallen. Die kranken Bäume, die an Orten standen, an denen viele Menschen zusammenkommen wie Spielplätze, Bushaltestellen oder Schulen, mussten gefällt werden, um das Gefährdungspotenzial zu beseitigen. Das aber führte zu reichlich Unmut unter den Bürgern. [...]

Von Hanna Koerdt

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