Weitere Abstimmungen und Untersuchungen erforderlich

„Silbersee“-Termin erst im Spätsommer

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Über das weitere Verfahren bei der Sanierung der Deponie wurde beraten.

Salzwedel / Brüchau. Der öffentliche Informationsabend zur Brüchauer Bohrschlammdeponie, den man seitens des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt noch vor der Sommerpause organisieren wollte, wird nun voraussichtlich doch erst nach der Sommerpause stattfinden.

Das bestätigt Robin Baake von der Pressestelle des Ministeriums gegenüber der Altmark Zeitung.

Vor wenigen Tagen fand in Salzwedel ein internes Beratungsgespräch statt, an dem neben Staatssekretär Thomas Wünsch und Ministeriumsmitarbeitern auch Vertreter des Altmarkreises und der Stadt Kalbe teilgenommen haben. Gegenstand des Gesprächs war das weitere Verfahren bei der Sanierung der Deponie und die Information der Öffentlichkeit, teilt der Altmarkkreis Salzwedel mit.

Im Zuge dieser Beratung habe man sich laut Baake angesichts der notwendigen Abstimmungsprozesse zwischen den vielen Beteiligten dazu entschieden, die Infoveranstaltung terminlich nach hinten zu verschieben.

Bei der Veranstaltung sollen noch einmal Experten der Landesregierung, möglicherweise der Betreiberfirma Engie (ehemals GdF Suez) sowie der Bürgerinitiative (BI) „Saubere Umwelt und Energie Altmark“ zu Wort kommen (wir berichteten).

Laut Christfried Lenz von der BI sollen vor der Veranstaltung noch Untersuchungen am „Silbersee“ gemacht werden. Lenz hat sich nun an Thomas Wünsch gewandt und darum gebeten, dass er und Wasserbauingenieur Bernd Ebeling die Erstellung des Aufgabenkatalogs für die mit den Untersuchungen zu beauftragenden Institute sowie deren Auswahl begleiten können.

Damit wolle man, so Lenz, die mehrfach zugesicherte – wie beispielsweise von Kurt Schnieber, dem Präsidenten des Landesamtes für Geologie und Bergwesen (LAGB) bei einer vorherigen Veranstaltung in Kalbe – Transparenz der weiteren Verfahrensweise an der Bohrschlammgrube realisieren.

Von Hanna Koerdt

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