Neue Trafo-Station für 123 000 Euro in Kalbe

Schweres Gerät an der Ostpromenade: Technik modernisiert

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Mit einem 100-Tonnen-Kran wurde die neue 24 Tonnen schwere Trafo-Station der Avacon gestern an der Ostpromenade in Kalbe aufgestellt. In den kommenden Tagen werden dort auch noch Kabel umgelegt.

Kalbe. Zwei Trucks und ein 100-Tonnen-Kran standen gestern ab den frühen Morgenstunden an der Kalbenser Ostpromenade. Mit Hilfe des schweren Geräts wurde ein neues 24 Tonnen schweres Trafohäuschen aufgestellt.

In den nächsten 15 Jahren wird die Avacon AG (für Kalbe ist die Geschäftsstelle in Gardelegen zuständig) insgesamt 2,8 Milliarden Euro in den Strom- und Gas-Netzausbau investieren. Eine der Investitionen – in Höhe von 123 000 Euro – ist das neue Kalbenser Trafohäuschen. „Es ist eine Modernisierungsmaßnahme“, erklärt Avacon-Pressesprecherin Corinna Hinkel. Denn das alte Trafohaus und die dortige Technik habe schon ein „gewisses Alter“ erreicht. Die Leistungsfähigkeit werde sich erhöhen und die Technik in Kalbe sei somit auf dem neuesten Stand. In den kommenden Tagen werde man noch Kabel umverlegen, denn das bisherige Trafohäuschen steht knapp 50 Meter entfernt vom neuen, am Durchgang Ostpromenade/Rathausstraße. Diese wird noch abgerissen, aber zu „einem deutlich späteren Zeitpunkt“, so Corinna Hinkel gegenüber der Altmark Zeitung: „Wir rechnen damit, dass wir die neue Station Ende Oktober in Betrieb nehmen können.“ Störungen sind durch den Übergang für die Bürger nicht zu erwarten, so Hinkel.

Von Hanna Koerdt

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