Brunauer Ortschaftsrat hofft auf Verbandsschulenmodell

Schulerhalt und Sanierung gesichert?

leh/koe Brunau. Im Zuge der Neugliederung des Schulsystems im Land Sachsen-Anhalt zu Verbandsschulen, könnte auch die dauerhafte Zukunft der Brunauer Grundschule gesichert werden.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Harms stellte dem Brunauer Rat dieses von seiner Partei geplante Modell während der jüngsten Zusammenkunft vor. Noch hat die neue Landesregierung diese Schulumstrukturierung nicht beschlossen. Sollte dieses Modell kommen und die Grundschulen Kalbe sowie Brunau werden eine Verbandsschule, könnte die Zukunft der Brunauer Grundschule dauerhaft gesichert sein. Der Brunauer Rat hofft auf dieses Schulmodell, damit nicht nur der Standort an der Kleinen Straße erhalten bleibt, sondern auch dringende Investitionen an der Immobilie getätigt werden können. Denn seit Jahren steht eine Dach- und Fassadensanierung auf der Agenda. Doch bislang scheiterten die Sanierungsversuche der Einheitsgemeinde Kalbe immer an der Nachhaltigkeit der Schule. Die ist dann mit dem Verbandsmodell gesichert. Eine Möglichkeit zur Sanierung hat sich bereits aufgetan: Vor kurzem wurde bekannt, dass die Sanierung eines Kalbenser Wohnblocks nicht durch Stark V gefördert werden kann. Stattdessen könnte das Geld für die Wilhelm-Busch-Grundschule verwendet werden, vorausgesetzt die Nachhaltigkeit ist gegeben.

Der Kalbenser Hauptausschuss wird die Stark-V-Prioritätenliste während der kommenden Sitzung ändern und wohl auch die Brunauer Schule mit aufnehmen, „um den Fuß schonmal in der Tür zu haben“, so Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth.

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