Hunderte Besucher beim Windfest im Windpark Jeggeleben/Liesten / Erlös wird „Zwergenland“-Kita in Badel gespendet

Schöne Auftritte und Aussichten im Windpark

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Die Kinder der Badeler Kita „Zwergenland“ sangen den Windfestbesuchern einige Lieder vor. Der Erlös des Windfestes wird der Einrichtung gespendet. Davon werden neue Spielgeräte gekauft.

mb/koe Jeggeleben. Hunderte große und kleine Besucher tummelten sich am vergangenen Sonntag auf dem Gelände des Windparkes Jeggeleben/Liesten.

Denn die Betreiberfirma der 22 Windräder (insgesamt stehen dort 25, drei werden von einer anderen Firma betrieben), die Unternehmensgruppe Windstrom GmbH, hatte alle Bürger und Interessierte zu einem Windfest eingeladen.

Die Gäste wurden von Gesellschafter Ralf Schmidt und Planer Udo Schindowski begrüßt, die einiges zu

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den Winkraftanlagen erklärten. 2015 wurden im Windpark vier Windräder vom Typ Enercon E 02 errichtet, die eine Nabenhöhe von 138 Metern haben. 20 Millionen Euro wurden dafür investiert. Die Erweiterung, die bereits 2011 geplant worden war, stand nicht immer unter einem guten Stern, merkte Jeggelebens Ortsbürgermeister Ulf-Henrik Lühmann an. Denn vor allem die Bürger der umliegenden Ortschaften sahen die Pläne kritisch und befürchteten verstärkten Lärm. Inzwischen haben sich die Wogen aber geglättet und man pflege ein gutes Verhältnis. So wurde der Ortschaft im Zuge des Windfestes eine Rutsche für den Jeggelebener Spielplatz übergeben.

Die jungen Schüler der Musikschule Salzwedel/Gardelegen zeigten ihr Können auf Violinen und Chellos.

Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken wird außerdem der Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Badel gespendet. Die Kitakinder führten im Anschluss an die Eröffnung deshalb auch ein passendes kleines Programm mit Liedern über den Wind auf. Für die jüngsten Besucher gab es auf dem Gelände um das Festzelt auch noch jede Menge zu entdecken: Sie konnten auf einer Hüpfburg toben, malen und basteln oder im Waldmobil aus Hundisburg interaktiv Flora und Fauna kennenlernen.

Es herrschte ständiger Andrang: Die Festbesucher konnten sich aus 64 Meter Höhe von einer Arbeitsbühne aus die Region anschauen.

Vor Ort waren auch die Ortsfeuerwehren Badel und Jeggeleben mit Aktionen und das rollende Marionettentheater der Familie Woitschack, in dem die Märchen „Hänsel und Gretel“, „Räuber Hotzenplotz“ und „Rumpelstilzchen“ gezeigt wurden. Im Festzelt spielten Schüler der Musikschule Gardelegen/Salzwedel einige Stücke auf Streichinstrumenten. Der Männergesangverein Jeggeleben überbrachte mit Unterstützung des Gesangvereines Beetzendorf einen musikalischen Sängergruß. Und auchdie Irisch-Dance-Gruppe „Celtic Minds Stendal-Gardelegen“ zeigte ihr Können.

Besonders interessant und auch imposant war für die Festbesucher der Blick in ein Windrad, wobei Techniker reichlich Fragen beantworteten, sowie der Ausblick auf den Windpark und die Region von einer über 60 Meter hohen Arbeitsbühne aus.

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