Pokallauf der Jugendwehren in Wernstedt: Wiepke II um drei Hundertstel schneller als Wiepke I in der Schlauchstafette

Roxförde holt ersten Platz im Löschangriff

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Ziel im Löschangriff war es, die zwei Wasserbehälter durch ein Loch zu befüllen. Hier sind die Roxförder in Aktion.

mb Wernstedt. Seit nunmehr 21 Jahren, ohne dass der Wettbewerb der Jugendfeuerwehr in Wernstedt am ersten Septemberwochenende je ausgefallen ist, gab es auch an diesem Sonnabend spannende Wettkämpfe im Löschangriff (nass) sowie die traditionelle Schlauchstafette auf dem Sportplatz zusehen.

Ziel im Löschangriff war es, die zwei Wasserbehälter durch ein Loch zu befüllen. Hier sind die Roxförder in Aktion.

Leider, so Jugendfeuerwehrwart Jens Pennigstorff, werden die Mannschaften immer weniger. Deshalb freute er sich um so mehr, dass die Jugendwehr aus Jävenitz mit ihrer Partnerjugendwehr aus Lehre bei Hannover trotz des großen Dorffestes am Sonnabend nach Wernstedt gekommen war, um sich an den Wettkämpfen zu beteiligen. Da die zwei Jugendmannschaften pünktlich zum großen Festumzug zurück in Jävenitz sein wollten, gab es für sie eine kleine vorgezogene Siegerehrung. Die anderen Mannschaften aus Kalbe, Kakerbeck, Wiepke, Mieste und Jeseritz/Potzehne mussten bis kurz nach dem Mittag auf die Verkündung der Ergebnisse warten – auch wenn man schon während der Wettkämpfe die einzelnen Zeiten der Mannschaften nach den jeweiligen Läufen erfuhr. Im Löschangriff waren sich die ersten zwei Mannschaften relativ dicht auf den Fersen. Doch im zweiten Lauf zeigte Roxförde, wer den Rasen in Wernstedt seit einigen Jahren dominant beherrscht. Das Team holte sich den ersten Platz. Zweiter wurde Jävenitz II vor dem Drittplatzierten Wiepke I.

In der Schlauchstafette ging es bei dem entscheidenen Rennen um drei Hundertstel Sekunden. Denn die entschieden über Sieg und den zweiten Platz. Als Sieger ging Wiepke II hervor.

In der Schlauchstafette war die Sache etwas enger. Denn nach dem Zieleinlauf lagen das erste und zweite Team nur drei Hundertstel Sekunden auseinander – und kamen auch noch aus demselben Dorf. Wiepke II war in der Stafette mit 15,13 Sekunden am Team Wiepke I mit 15,16 Sekunden vorbeigelaufen und holte sich den Sieg. Dritter wurde Team Roxförde mit 15,68 Sekunden. Für die erfolgreichen Mannschaften gab es Pokale und Urkunden. Doch eigentlich waren alle Teams Sieger. Und vielleicht kommen im nächsten Jahr wieder mehr Mannschaften, um sich zu messen. Ein großes Dankeschön schickten Pennigstorff und Ortswehrleiter Christopher Koke an die vielen fleißigen Helfer im Hintergrund. Von der Versorgung über die Zeitnehmer bis hin zu den Schreibkräften hat alles super geklappt. Man war ein guter Gastgeber und das Wetter hätte nicht besser sein können.

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