Gelungenes Verbandszeltlager der Jugendwehren in Kakerbeck

Pokal bleibt in Jävenitz

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Die Jävenitzer Mädels Sara Hankewitz, Kim Köthke und Josefin Richen (v.l.) beim Schläuche flechten.

mau Kakerbeck. Ein paar Sekunden lang war am Sonntagvormittag während der Siegerehrung Ruhe. Dann erst schienen sie es verstanden zu haben: Die Jävenitzer Jugendwehr siegte zum dritten Mal in Folge im Jugendzeltlager des Gardelegener Kreisfeuerwehrverbandes.

Und damit bleibt der Wanderpokal endgültig in Jävenitz.

16 Jugendwehren zelteten in den vergangenen Tagen in Kakerbeck. Das 22. Lager startete mit dem gemeinsamen Schauen des EM-Deutschlandspiels. Danach starteten die Mannschaften zur Nachtwanderung. Mit einem Kompass mussten sie vorgegebene Standorte anhand der Koordinaten so schnell wie möglich anlaufen. Am schnellsten waren die Jugendlichen aus Miesterhorst, gefolgt von Jävenitz und Kalbe. Am Freitag mussten die Teams beim Quiz mit einem Dartpfeil auf Fragen, eingeteilt in neun Kategorien, zielen. Hier hatte Jävenitz die Nase vorn. Platz zwei ging an Kunrau, der dritte an Köckte. Dann stand der Bundeswettbewerb, der sich in den A- und B-Teil gliedert, auf dem Plan. Beim A-Teil wird ein Löschangriff durchgeführt, wobei die einzelnen Kommandos des Gruppenführers und die korrekte Arbeitsweise der Trupps bewertet werden. Der B-Teil ist ein 400-Meter-Hindernislauf. Dabei müssen neun Läufer in Form eines Staffellaufes Aufgaben wie das Einbinden eines Strahlrohres mittels Feuerwehrleine erledigen. Die besten waren die Kakerbecker, gefolgt von den Jävenitzern und Kalbensern. Am Sonnabend stand auch noch das traditionelle Spiel ohne Grenzen auf dem Programm. Zehn Stationen auf einer Strecke von insgesamt elf Kilometern mussten die Nachwuchsbrandschützer bewältigen. Dabei gab es Disziplinen, wie Waldbrandtennis, Strumpfhosentanz, Schläucheflechten und „Ich packe mein Löschfahrzeug“. Die Jungen und Mädchen hatten sichtlich Spaß bei den kleinen Wettkämpfen. Aufgeregt waren sieben Jugendwehrmitglieder aus Kusey/Röwitz/Neuferchau und Jävenitz am Sonnabendnachmittag. Milena Weiss, Laura Holz, Sara Hankewitz, Lukas Löbel, Dominik Adam, Leon Bohneberg, Nils Schulz und Julian Augusti legten die Jugendflamme Stufe 2 ab. Mit einem Grillfest ließen alle den Sonnabend ausklingen, bevor es am Sonntag schon ans Zelte abbauen ging. Mit der Siegerehrung endete das Zeltlager, das auf Wunsch der Jugendlichen und Betreuer im nächsten Jahr wieder in Kakerbeck stattfinden wird.

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