Künftige Verbotschilder sollen helfen

Parkende Autos: Einsatzbereitschaft der Brunauer Brandschützer gefährdet

+
Die Einsatzbereitschaft der Brunauer Feuerwehrleute wird durch die vielen parkenden Autos, die zu dicht am Gerätehaus abgestellt werden, behindert.

leh Brunau. Die Einsatzbereitschaft der Brunauer Feuerwehrleute ist immer dann gefährdet, wenn in der Schule oder Kirche Verstaltungen sind. Denn die Autos parken nicht nur die Straße, sondern zum Teil auch das Gerätehaus komplett zu.

Dieses Problem trug Ortswehrleiter Andy Garz dem Brunauer Ortschaftsrat während der jüngsten Zusammenkunft vor. „Es gab schön Fälle, da wurde das Gerätehaus fast zugestellt“, sagte der Wehrleiter. Damit sei im Ernstfall die Einsatzbereitschaft der Wehr gefährdet, weil die Kameraden mit ihren Fahrzeugen und Anhängern nicht aus dem Depot kommen, da die Autos zu dicht am Gerätehaus parken, machte der Ortswehrleiter auf den Ernst der Lage aufmerksam.

Sein Vorschlag sei, dass um das Gerätehaus von Familie Willmitzer bis Hartmann Halte- und Parkverbotsschilder aufgestellt werden, damit in Zukunft die Einsatzkräfte problemlos ausrücken können. Dem stimmte der Rat nach kurzer Diskussion zu.

Ortsbürgermeisterin Ortrun Cyris wird in den kommenden Tagen Kontakt zum Ordnungsamt der Einheitsgemeinde Kalbe aufnehmen, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Dabei soll es einen Termin vor Ort mit allen Entscheidungsträgern aus der Ortschaft und der Verwaltung geben.

Ein eingeschränktes Halteverbotsschild steht am Eingang der Kleinen Straße von der Jeetzer Straße mit den Zusatz „von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr“ schon. Zudem ist ein Durchfahrtverbotsschild für Kradfahrer und Autos angebracht. Doch daran kann sich kaum jemand halten, weil sich in der Kleinen Straße auch die Grundschule sowie der Hort befinden und die Mädchen und Jungen von ihren Eltern zur Einrichtung gebracht und wieder abgeholt werden.

Darüber hinaus muss der Schulbus die Straße passieren. Kein ganz einfacher Fall. Deshalb solle die Verbots- und Schilderregelung an der Kleinen Straße auch neu überdacht und geregelt werden, schlug der Ortschaftsrat vor. Auch um unnötige Verwarngelder in Zukunft zu vermeiden.

Kommentare