Umbau seit 2014: Neuer Schulhof der Kalbenser Sekundarschule mit großem Fest feierlich eingeweiht

Nichts mehr übrig vom „faden Betonklotz“

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Die Schüler der beiden siebten Klassen begrüßten alle Besucher des Schulfestes mit einem Lied darüber, wie glücklich sie über ihren neuen Schulhof sind.

Kalbe. „Wir sind richtig happy, unser Schulhof ist jetzt fertig“, sangen am Sonnabend die Klassen 7a und 7b und begrüßten damit die vielen Gäste auf dem Schulhof der Kalbenser Sekundarschule „Johann Friedrich Danneil“.

Dieser wurde mit einem Schulfest feierlich eingeweiht.

Gina-Marie Schmidt spielte Gitarre und sang das Lied „Pendel“ von Yvonne Catterfeld.

„Früher war der Schulhof ein fader Betonklotz ohne große Gestaltung“, meinten Paul Böhm und Dustin Schulz. Das habe sich aber komplett gewandelt, bedankten sich die beiden Klassensprecher der Zehntklässler bei allen Beteiligten, die für die Veränderungen verantwortlich sind. „Das Ziel war klar: Ein alter Zopf sollte abgeschnitten werden“, resümierte auch die stellvertretende Schulleiterin Gabriele Hennigs über die im Jahr 2014 begonnenen Bauarbeiten an und in der Schule. Und die Maßnahmen, die der Altmarkkreis Salzwedel aus Eigenmitteln (Investitionshöhe 505 000 Euro) in Auftrag gegeben hatte, waren wahrlich umfangreich: In drei Bauabschnitten wichen unter anderem die Betonfläche des Schulhofes, die alte Doppelgarage und Fahrradständer sowie die Zäune. Das Schulgelände wurde größer und offener, die Regenentwässerung und Beleuchtung wurden erneuert, alles neu umzäunt, die Treppen vor der Aula gemacht, Buschwerk gerodet und Flächen neu begrünt. Außerdem wurde der Eingangsbereich der Schule erneuert sowie die Räume der Schulverwaltung saniert. Doch das allerschönste für die 231 Schüler sind die neuen Freizeitangebote: Dazu gehören zum Beispiel Volleyball- und Streetballfelder und eine Kleinspielballfläche, Tischtennisplatten und ein Klettergerüst. Auf mehreren Sitzbänken kann man es sich im Schatten eines Baumes gemütlich machen. In einem Holzhaus ist Platz für Werkzeug wie auch Spielgeräte.

Viel Geduld mussten die Kalbenser Sekundarschüler in den vergangenen Monaten aufbringen, denn sie durften die Grünflächen nicht betreten – schließlich musste der Rasen erst anwachsen. Am Sonnabend war es aber endlich soweit: Nachdem der stellvertretende Landrat Eckhard Gnodtke gemeinsam mit den Sechstklässlerinnen Tine Eisfeld und Lisa Friedenreich symbolisch ein Band zerschnitten, hinterließen die Schüler die ersten Fußspuren auf der Wiese und stürmten die Geräte, lieferten sich Ping-Pong-Turniere, baumelten an den Ringen des Kletterturms, spielten Wikingerschach.

Und auch sonst hatte man sich viel einfallen lassen, damit es beim Fest nicht langweilig wird: Die Kalbenser Jugendfeuerwehr bot zum Beispiel Schlauchkegeln an, man konnte den Fahrerraum eines Lkw inspizieren, mit dem die Fahrschule Bartel gekommen war sowie versuchen auf einem Fahrrad zu fahren, an dem Zahnräder eine Umlenkung erzeugen. Im Schulgebäude wurde an Stationen gebastelt, gespielt und experimentiert.

Ganz abgeschlossen sind die Bauarbeiten noch nicht. Denn der Lehrerparkplatz soll noch befestigt werden. „Dein Herz ist im Wandel“, sang Schülerin Gina-Marie Schmidt beim Schulfest. Die Kalbenser Schule ist es auch.

Von Hanna Koerdt

Einweihungsfest an der Sekundarschule Kalbe

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