Trinkwasserdruckerhöhungsanlage wird angebaut

Jemmeritz und Brüchau: Mehr Wasserdruck für zwei Dörfer

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Die alte Trinkwasserdruckerhöhungsanlage, die sich in einer Garage bei Jemmeritz befand, hat seit wenigen Wochen ausgedient.

Jemmeritz / Brüchau. Das Gerät stand über viele Jahre hinweg in einer alten Garage am Ortsrand von Jemmeritz. Doch seit wenigen Wochen hat es ausgedient.

„Es war nicht mehr zeitgemäß“, erklärte der Technische Leiter im Gardelegener Wasserverband, Frank Hellmann, während der jüngsten Zusammenkunft der Verbandsversammlung. Er meint die Trinkwasserdruckerhöhungsanlage bei Jemmeritz, die seit dem 10. August durch eine moderne Anlage im Nachbarort Kakerbeck ersetzt wird. Dort befindet sich nun ein unterirdisches Schachtbauwerk. Dies arbeite „hydraulisch wesentlich günstiger“ als das alte Bauwerk, so Frank Hellmann. Beispielsweise fallen künftig keine Heizkosten mehr an.

Seit dem Jahr 1994 befand sich die alte Anlage in der Garage bei Jemmeritz. Sie soll demnächst zurückgebaut werden. Vorteil der neuen Anlage: Es gibt mehr Wasserdruck. Davon würden, so listete der Technische Leiter auf, vor allem die Kakerbecker Ortsteile Jemmeritz und Brüchau profitieren. In der Vergangenheit habe es insbesondere bei Feuerwehreinsätzen, wenn die Einsatzkräfte über das Anzapfen der Hydranten viel Wasser benötigten, auch mal Engpässe gegeben. Diese Gefahr bestehe mit der neuen Anlage nun nicht mehr, berichtete Frank Hellmann.

Von Stefan Schmidt

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