Projekttag für Kakerbecker und Kalbenser Kita-Kinder mit der Verkehrswacht Salzwedel und Polizei

Leuchtstreifen machen sichtbar

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Mehr als 40 Kinder des Kakerbecker „Zwergenlandes“ und der Kalbenser Kita“Schatzkästchen“ hatten am Mittwoch einen Projekttag mit der Verkehrswacht Salzwedel in Kakerbeck.

mb Kakerbeck. Mehr als 40 Mädchen und Jungen aus der Kakerbecker Kindertagesstätte (Kita) „Zwergenland“ sowie aus der Kalbenser Kita „Schatzkästchen“ erlebten am Mittwoch einen ganz besonderen Vormittag in Kakerbeck.

Und deshalb war schon die Busanreise für die kleinen Mildestädter ein Erlebnis.

Die Runde auf dem Roller- und Fahrradparcours machte den Kindern ganz großen Spaß.

Im „Zwergenland“ dann machten sie gemeinsam mit dem Kakerbecker Nachwuchs beim Projekt der Verkehrswacht Salzwedel und der Polizei zum Thema „Sicherer Schulweg“ mit. Es gab von den Jüngsten bis hin zu den kommenden Abc-Schützen verschiedenen Stationen. So gab es unter anderem auf dem Hof einen Roller- und Fahrradparcours sowie einen Geschicklichkeitsparcours, wo Gleichgewicht und Motorik geübt wurden. Weiterhin lernten die Kinder wichtige Verkehrsschilder wie Stopp, Rad- und Fußweg, Vorfahrt und einige mehr kennen. Auch das Verhalten am Fußweg mit und ohne Ampel wurde geübt und anschaulich demonstriert, was passiert, wenn man in einem Auto nicht angeschnallt ist. Das zeigten die Mitarbeiter der Verkehrswacht mit dem Kindergurtschlitten, in dem man eine gut 50 Kilogramm schwere Puppe heruntersausen ließ – einmal angeschnallt, einmal nicht. Höhepunkt des Vormittages für die Abc-Schützen war dann das Verhalten am und im Schulbus. Mit ihnen wurde direkt am Objekt geübt, und zwar mit jenem Bus, in dem die Kalbenser nach Kakerbeck gekommen waren.

Ob mit Ampel oder ohne: Das Verhalten am Fußgängerüberweg wurde ebenfalls geübt.

In der Kita wurde den Mädchen und Jungen zudem gezeigt, dass sie mit heller Bekleidung, die am besten auch noch mit Leuchtstreifen versehen sind, noch besser im Straßenverkehr zu sehen sind. Auch Polizeihauptmeister Guido Reisener verfolgte die Aktivitäten der Kinder aufmerksam und gab ihnen einige Tipps zum Verhalten im öffentlichen Verkehrsraum. So zeigte er den Kindern am Bus den „toten Winkel“, in dem man aus dem Blick des Busfahrers verschwunden ist, und erläuterte, dass man sich an der Bushaltestelle umsichtig verhalten müsse. Bis kurz vor dem Mittag lernten die Mädchen und Jungen viel Interessantes und Neues, was die baldigen Abc-Schützen, die am Montag ihren ersten Schultag haben, auch gut gebrauchen können.

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