Vierter Sommercampus mit Fest eröffnet

Künstlerstadtverein Kalbe: Leistung ist „eine Wucht“

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Alle Helfer und Verantwortlichen freuten sich am Montagabend über einen gelungenen Start in den 4. Sommercampus in der Mildestadt.

mb Kalbe. Fast hätte der vierte Sommercampus der Kalbenser Künstlerstadt nicht stattfinden können.

Gespannt lauschten die Gäste den Worten von Corinna Köbele – auch Ingrid Bösener (vorn), die stellvertretende Bürgermeisterin.

Denn innerhalb weniger Tage verlor der Verein seine Unterkünfte und die Ateliers an der Gericht- und der Ernst-Thälmann-Straße, blickte die Vorsitzende Corinna Köbele am Montagabend während ihrer kleinen Rede zur Eröffnung auf dem Gelände der ehemaligen Opel-Werkstatt zwischen Gerichtstraße und Westpromenade zurück. Was dann die ehrenamtlichen Helfer in den wenigen Monaten geleistete hätten, „ist eine Wucht“. Denn man habe aus dem Nichts neue Räume geschaffen und Unterkünfte gefunden. Dafür bedankte sich Köbele ausdrücklich bei ihrem „harten Vereinskern“, ohne den so etwas nicht möglich gewesen wäre.

Christian Holze und Gesa Kolb sind die ersten Stipendiaten.

Zur Eröffnung am Montag kamen gut 60 kleine und große Kalbenser, Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie die ersten zwei von insgesamt 14 Stipendiaten, die in unterschiedlichen Zeitfenstern in Kalbe und der Region tätig sein werden. Es sind Christian Holze (27 Jahre) aus Leipzig und Gesa Kolb (21 Jahre) aus Karlsruhe. Gesa Kolb ist in Kalbe keine Unbekannte. Sie war schon in den vergangenen Jahren beim Sommercampus dabei. Zu den weiteren Stipendiaten im Campus, der bis zum 11. September andauert, gehören Sarah Degenhardt (Karlsruhe), Karola Pfandt (Karlsruhe), Incheol Kim und Kyeong Wan Do (Südkorea), Steffen Roth (Leipzig), Elvira Chevalier (Dresden), Julia Hainz (Würzburg), Carmen Westermeier (Nürnberg), Luzia Rux (Halle) sowie der Kunstwissenschaftler Luka Zimmer.

Am üppigen Buffet, das die Vereinsmitglieder zubereitet hatten, gab es Leckeres, auch für die Kinder, zu entdecken.

Nach der offiziellen Eröffnung gab es auf dem weitläufigen Areal an der Gerichtstraße einen abendlichen Imbiss. Die Frauen und Männer des Vereins hatten im Vorfeld Salate zubereitet und einige Dutzend Brötchen geschmiert sowie weitere leckere Beilagen mit zum Festessen mitgebracht.

Harald Müller wurde als neuer Trafo-Maler vorgestellt.

Das umfangreiche Programm zum diesjährigen Sommercampus mit viel Neuem, aber auch Altbewährtem ist auf der Homepage des Künstlerstadtvereins und bei Facebook nachzulesen.

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