Hauptausschuss empfiehlt Kulturhaus-Küche und -Fenster sowie Brunauer Halle als erste Förderprojekte für 2017

Küche und Fenster über Leader fördern

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Neben der Küche des Kalbenser Kulturhauses müssten auch die Fenster ausgewechselt werden, denn sie lassen sich zum Lüften teils gar nicht mehr öffnen. Der Hauptausschuss zog diese Maßnahme zur Leader-Förderung einer Raumteilung des Saals vor.

Kalbe. Im kommenden Jahr sollen die ersten Projekte, die über das Leader-Programm gefördert werden, in Kalbe umgesetzt werden. Ursprünglich war angedacht, eine Maßnahme zur Raumteilung des Mehrzwecksaales des Kulturhauses über Leader fördern zu lassen.

Doch nun haben sich die Hauptausschussmitglieder während ihrer jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, die Küche des Kulturhauses grundhaft sanieren zu lassen.

Vor kurzem hatte sich herausgestellt, dass der Küchentrakt des Kulturhauses saniert werden muss, um den behördlichen Vorgaben gerecht zu werden und die Versorgung der Gäste bei Großveranstaltungen mit Getränken und Essen auch künftig absichern zu können. Die Küche wird in ihrem jetzigen Zustand lediglich zu Warmhaltezwecken genutzt, es wird aber nicht in ihr gekocht – bestenfalls wird Kaffee gekocht oder es werden ein paar Würstchen warmgemacht. Saniert werden müssen unter anderem die Wände, der Boden, die Beleuchtung und die Abluftanlagen. Auch müssten Spülmöglichkeiten geschaffen werden, „die den heutigen Anforderungen genügen“, sagt Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth gegenüber der Altmark-Zeitung.

Eingeplant für das Kulturhaus waren 100 000 Euro aus der Leader-Förderung. Bei diesem Betrag bleibt es vorerst auch für die Küchensanierung, da noch nicht sicher ist, wie hoch die Kosten dafür sein werden – man sei aber bemüht, die Summe zu minimieren, erklärte Ruth im Hauptausschuss.

Für den Betrag, der übrig bleiben könnte, hatte Kalbes Ortsbürgermeister Heiko Gabriel, der als Gast zuhörte und um das Wort bat, eine Verwendung und schlug vor, die Maßnahme Küchensanierung zu erweitern und den Austausch einiger Fenster mit einzubeziehen. Diese können teilweise gar nicht mehr geöffnet werden, wodurch der Saal nicht immer ausreichend gelüftet werden kann. Gabriels Vorschlag fand Gehör und so hat der Hauptausschuss die Fenster nun in die Beschlussvorlage aufgenommen.

Ebenfalls soll 2017 ein Antrag auf Leader-Förderung für die Sanierung der Mehrzweckhalle in Brunau gestellt werden. Diese Position sei aber vorerst ein wenig als „Platzhalter“ zu betrachten, äußerte Karsten Ruth während der Sitzung. Denn vorrangig werde hier auf Stark V gehofft. Hier gibt es bezüglich der Förderfähigkeit aber Einschränkungen. Zum Beispiel muss eine Nachhaltigkeit des zu fördernden Objektes nachgewiesen sein. Für die Brunauer Halle hängt die Nachhaltigkeit auch damit zusammen, ob es zum Schulverbund der Brunauer Grundschule mit der Grundschule in Kalbe kommt.

Von Hanna Koerdt

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