Kalbenser Grundschüler unterhalten Familien und Freunde in der Manege

Kleine große Zirkustalente

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Die Bodenturngruppe zeigte im Projektzirkus „Happy“ vom Flick-Flack über Radschlagen bis hin zu menschlichen Pyramiden ihr Können.

Kalbe. Solch eine (junge) Vorstellung hatte Kalbe noch nicht gesehen: Am Donnerstag- und Freitagabend traten die Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule als Artisten in der Manege des Projektzirkusses „Happy“ auf.

Zwischen den Mathe- und Deutschstunden wurde die ganze Woche fleißig mit Zirkusdirektorin Jenny Heinen und ihrem Trainer-Team geprobt. Jeweils abwechselnd übten sich alle A- und alle B-Klassen als Bodenakrobaten, Clowns, Jongleure, Schwarzlicht-Tücher-Tänzer, am Ringtrapez, als Hula-Hoop-Artisten und Seiltänzer. Der Projektzirkus aus Buchhorst (bei Oebisfelde), der sich auf die Arbeit mit Kitas und Schulen spezialisiert hat, war Schulleiterin Heike Pick empfohlen worden und tatsächlich „wachsen hier einige über sich hinaus“, so die Schulleiterin über die Leistungen ihrer Schützlinge: „Viele Kinder, die im Unterricht eher zurückhaltend sind, blühen hier auf.“ Die Arbeit in der Manege machte den Kindern nicht nur viel Spaß, sie „steigert enorm das Selbstvertrauen, die Konzentration, Ausdauer und Motorik“, so Pick.

Von den tollen Leistungen der Nachwuchsartisten konnten sich während zwei Vorstellungen auch die Familien und Freunde überzeugen. Es wurde begeistert Applaus gespendet und gejubelt, als beispielsweise Nele Villbrandt auf dem Trapezring über die Köpfe des Publikums hinwegschwang, Johanna Przibilla ohne weiteres mehrere Hula-Hoop-Ringe um ihre Hüften kreisen ließ oder eine Gruppe Clowns die „böse“ Trainerin Justine Heinen ordentlich veräppelte.

Von Hanna Koerdt

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