Kastanie an Kalbenser Ostpromenade umgestürzt / Alter und Zwiesel wohl der Grund

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koe/mb Kalbe. „Das hätte auch anders ausgehen können“, sagt Anette Zenker vom Kalbenser Ordnungsamt.

Am Montagmorgen wurde die Behörde darüber informiert, dass an der Kalbenser Ostpromenade, an der Brücke zur katholischen Kirche vor der dortigen Schranke, eine Kastanie umgestürzt war. In der Nacht zu Sonntag hatte es gekracht. Der Baum fiel in Richtung der dortigen Gärten. Glücklicherweise ist die Kastanie so umgestürzt, dass nichts zerstört wurde. Es kam auch kein Mensch zu Schaden. Den Grund dafür, dass die Kastanie an der Wurzel abbrach, vermutet Anette Zenker im Alter des Baumes: „Er stand auf unserer Liste der Baumkontrolle unter ‘beobachten’“. Außerdem handele es sich um einen Baum mit Zwieselbildung: Die Kastanie hatte keine einzelne durchgehende Stammachse, sondern zwei Stämmlinge. Dies könne laut Zenker dazu führen, dass sich an der Wurzel zum Beispiel Hohlräume und Wassertaschen bilden, wodurch Fäulnis entsteht. Da die Technik der Kalbenser Gemeindearbeiter nicht für die Räumung der Kastanie ausreicht, machten sich gestern ab dem frühen Abend die Einsatzkräfte der Kalbenser Ortsfeuerwehr daran, den Baum wegzuschaffen.

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